04. Januar 2022 / 13:41 Uhr

DFB-Auswahl statt England? Wolfsburg-Profi Felix Nmecha nicht abgeneigt

DFB-Auswahl statt England? Wolfsburg-Profi Felix Nmecha nicht abgeneigt

Marcel Westermann
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Bald für den DFB am Ball? Wolfsburg-Profi Felix Nmecha.
Bald für den DFB am Ball? Wolfsburg-Profi Felix Nmecha. © Imago Images
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Der VfL Wolfsburg könnte bald einen weiteren deutschen Nationalspieler in seinen Reihen haben. Der DFB möchte Felix Nmecha unbedingt zu sich holen, der Offensivmann könnte schon bald für die U21 auflaufen.

Lukas Nmecha gewann im Sommer mit der deutschen U21 den Europameister-Titel und schaffte jüngst den Sprung in die A-Nationalmannschaft - jetzt soll es ihm sein Bruder Felix nachmachen. Wie die Bild berichtet, will der DFB den Offensivmann des VfL Wolfsburg vom englischen Verband loseisen, der Profi des Fußball-Bundesligisten könnte schon Ende März gegen Lettland für die U21 auflaufen.

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Dreimal war Felix Nmecha bereits für die deutsche U18 aufgelaufen, ehe er sich als Spieler von Manchester City für einen Wechsel zum englischen Verband entschied. Für die U18 und U19 der Three Lions bestritt Nmecha insgesamt sieben Partien - nun könnte es die Rückkehr zum DFB geben. "Wir würden uns freuen, wenn Felix zukünftig für Deutschland spielen kann und werden alles dafür tun", verspricht DFB-Nachwuchschef Joti Chatzialexiou. U21-Trainer Antonio Di Salvo soll bereits Kontakt zu Felix Nmecha aufgenommen und versucht haben, den Angreifer von einem Wechsel zu überzeugen. Und der Spieler selbst scheint nicht abgeneigt von dem Vorhaben zu sein, ein Verbandswechsel sei sogar schon beantragt.

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Pepi: Augsburg sticht "zahlreiche namhafte Mitbewerber" aus

Felix Nmecha war im Sommer zusammen mit seinem Bruder von Manchester City zum VfL gekommen. Mit Ricardo Pepi hätten die Wolfsburger gern einen weiteren entwicklungsfähigen Youngster verpflichtet, doch der Offensivspieler entschied sich für einen Wechsel zum FC Augsburg. "Es freut uns sehr, dass er sich für den FC Augsburg entschieden hat, erst recht gegen zahlreiche namhafte Mitbewerber", sagte FCA-Sportgeschäftsführer Stefan Reuter und meinte damit unter anderem den VfL, der heftig um die Dienste des Angreifers gebuhlt hatte, aber ausstieg, als das Ablösepaket die 15-Millionen-Euro-Grenze überschritt. Daher sei es laut Reuter, "umso bewundernswerter, dass der Spieler und sein Berater die sportliche Perspektive am höchsten bewertet haben".

Als die Augsburger die Chance gespürt hätten, Pepi verpflichten zu können, "haben wir Gas gegeben. Dafür sind wir bekannt, dass wir schnell handeln können, wenn eine Tür aufgeht - und es eiskalt ausgenutzt", betont Reuter. 17 Millionen Euro plus Bonuszahlungen sollen an den FC Dallas geflossen sein. Dass der US-Amerikaner David Blitzer (besitzt seit dem vergangenen Jahr mit seiner "Bolt Football Holdings Germany" Anteile an der Investoren-GmbH von Augsburg-Vereinschef Klaus Hofmann) seine Finger bei dem Deal maßgeblich mit im Spiel hatte, wollte Reuter nicht bestätigen. Nur so viel: "David Blitzer hat operativ mit dem Transfer nichts zu tun. Aber wir haben natürlich dem Spieler und dem Berater erzählt, dass bei uns ein amerikanischer Gesellschafter eingestiegen ist. Das gibt ihnen sicher auch ein gutes Gefühl und sorgt für Vertrauen, hilft also sicher."

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Jetzt freuen sich die Augsburger, dass sie das Top-Talent zu sich holen konnten. "Wir haben auch in der Vergangenheit gezeigt, dass wir bereit sind, in junge Top-Talente zu investieren. Das ist jetzt bei Pepi wieder der Fall. Wir haben viele gute Beispiele anführen können, die ihn davon überzeugt haben, dass er sich für den FC Augsburg entscheidet", sagt Reuter.

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