27. September 2020 / 20:39 Uhr

DFB bestätigt: Kontrollausschuss untersucht Spuckattacke von Schalke-Profi Ozan Kabak

DFB bestätigt: Kontrollausschuss untersucht Spuckattacke von Schalke-Profi Ozan Kabak

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Muss eine Strafe fürchten: Schalkes Ozan Kabak nach einer Spuckattacke.
Muss eine Strafe fürchten: Schalkes Ozan Kabak nach einer Spuckattacke. © imago images/RHR-Foto
Anzeige

Seine Spuckattacke hat für Wirbel gesorgt: Schalke-Profi Ozan Kabak spuckte im Samstagabendspiel in Richtung des Bremers Ludwig Augustinsson. Nun hat der DFB-Kontrollausschuss auf Anfrage des "Sport-Informations-Dienstes" bestätigt, die Aktion zu untersuchen.

Anzeige

Ozan Kabak droht nach seiner Spuckattacke auf den Bremer Ludwig Augustinsson Ärger seitens des Deutschen Fußball Verbandes (DFB). Wie der DFB auf Anfrage des Sport-Informations-Dienstes bestätigte, werde sich der Kontrollausschuss mit dem Fall beschäftigen.

Bei der 1:3-Niederlage der Schalker am Samstagabend spuckte Kabak nach einem Zweikampf mit dem Bremer Verteidiger Augustinsson in Richtung des am Boden liegenden Werder-Profis. Eine Aktion, die für Empörung sorgte: So unter anderem beim bespuckten Augustinsson selbst: "Schalke war sehr frustriert über die 90 Minuten. Das ist kein Fairplay", sagte der Schwede, der die Szene auf dem Platz nach eigener Aussage nicht mitbekam, bei Sky nach Ansicht der TV-Bilder. "Das hat nichts mit Fußball zu tun. Das darf nicht passieren."

Mehr vom SPORTBUZZER

Schiedsrichter Markus Schmidt und Videoschiedsrichter Sascha Stegemann griffen nach der Spuck-Aktion, die sich nach gut einer halben Stunde ereignete, nicht ein. Kabak kann deshalb vom DFB nachträglich gesperrt werden, sollte der Kontrollausschuss zum Ergebnis kommen, dass Kabak absichtlich auf Augustinsson gespuckt hat.

Kabak selbst bestreitet dies: "Es war keine Absicht, die Sicht von außen täuscht. Ich habe so etwas noch nie gemacht und werde es auch niemals tun, da es einfach unsportlich ist. Dies war sehr unglücklich", schrieb der Verteidiger des S04 kurz nach dem Spiel auf Twitter und entschuldigte sich bei Augustinsson.