06. März 2021 / 19:47 Uhr

Löw lässt Tür für DFB-Comeback von Müller, Hummels und Boateng weiter offen - Entscheidung im Mai

Löw lässt Tür für DFB-Comeback von Müller, Hummels und Boateng weiter offen - Entscheidung im Mai

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Joachim Löw hat ein temporäres Comeback von Mats Hummels, Thomas Müller und Jerome Boateng nicht ausgeschlossen.
Joachim Löw hat ein temporäres Comeback von Mats Hummels, Thomas Müller und Jerome Boateng nicht ausgeschlossen. © IMAGO/Sven Simon/Pool
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Ein Comeback von Thomas Müller, Mats Hummels und Jerome Boateng in der deutschen Nationalmannschaft liegt weiter im Bereich des Möglichen. Bundestrainer Joachim Löw hat nun ein grobes Datum für seine Entscheidung über eine Rückholaktion genannt.

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Thomas Müller, Mats Hummels und Jerome Boateng dürfen sich weiter Hoffnungen auf ein Comeback in der deutschen Nationalmannschaft machen. Bundestrainer Joachim Löw hat in der Halbzeit des Bundesliga-Topspiels zwischen dem FC Bayern München und Borussia Dortmund bei Sky bestätigt, dass er sich durchaus Gedanken über eine Rückholaktion des vor zwei Jahren ausgebooteten Trios machen werde - allerdings noch nicht in diesem März. "Wir machen die März-Länderspiele wie bisher", kündigte Löw an - gab aber gleichzeitig einen konkreten Termin für seine Entscheidung über ein Comeback der zwei Bayern-Profis (Müller, Boateng) und des BVB-Abwehrchefs Hummels. "Das werden wir im Mai entscheiden, dann werden wir sehen, was wir brauchen", so der Bundestrainer.

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Löw hatte das Weltmeister-Trio im Frühjahr 2019 nach einer gründlichen Analyse der verkorksten WM 2018 ausgebootet und einen Umbruch vor allem mit jüngeren Spielern eingeleitet. Seither kochte die Diskussion über ein mögliches Comeback vor allem von Thomas Müller immer wieder hoch. Löw schloss ein Comeback des Bayern-Stars zwar nie grundsätzlich aus, hielt an seinem eingeschlagenen Weg aber stets fest. In Interviews mit dem Kicker und der ARD-Sportschau stieß Löw in der vergangenen Woche die Tür für ein Comeback der ausgebooteten Spieler wieder kräftig auf.

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Nun unterstrich Löw wie zuletzt in den beiden Interviews, dass eine Rückholaktion nur von kurzer Dauer wäre - nämlich nur für die Europameisterschaft, die im Sommer ansteht: "Vor einigen Tagen habe ich es verdeutlicht. Ein Umbruch kann man nicht völlig abbrechen", so Löw. Allerdings sei die EM "ein eigener Wettbewerb - und dort sei es für das Trainer-Team die "Aufgabe, die besten Spieler und die bestmögliche Mannschaft mitzunehmen". Im Mai werde sich Löw mit seinem Team deshalb beraten: "Wir werden nochmal sehen: Wo stehen wir, was brauchen wir."

Gleichzeitig machte der DFB-Coach deutlich, dass man Spielern wie Müller, Hummels und Boateng bei einem Comeback auch Privilegien einräumen müsse: "Wenn man solche Spieler zurückholt, muss man ihnen eine klare Verantwortung geben und sie in die Verantwortung nehmen. Dann sind sie natürlich gesetzt", sagte Löw - stellte aber gleichzeitig klar, dass er vom nach der WM eingeleiteten Umbruch nicht abweichen wolle: " Ich bin nach wie vor von den jungen Spielern überzeugt."