04. Oktober 2019 / 12:33 Uhr

DFB-Kader gegen Argentinien und Estland: Joachim Löw beruft Nadiem Amiri

DFB-Kader gegen Argentinien und Estland: Joachim Löw beruft Nadiem Amiri

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Nadiem Amiri könnte in der kommenden Woche sein Länderspiel-Debüt feiern.
Nadiem Amiri könnte in der kommenden Woche sein Länderspiel-Debüt feiern. © imago images/eu-images
Anzeige

Nadiem Amiri ist von Bundestrainer Joachim Löw erstmals für in die deutsche Nationalmannschaft berufen worden. Neben dem Mittelfeldspieler von Bayer Leverkusen stehen zwei weitere Spieler ohne Länderspiel-Einsatz im Kader.

Anzeige

Bundestrainer Joachim Löw hat Nadiem Amiri erstmals in den Kader der deutschen Nationalmannschaft berufen. Der Offensivspieler, der vor der Saison von der TSG Hoffenheim zur Bayer Leverkusen gewechselt war, hatte im Sommer mit der deutschen U21-Nationalspieler den zweiten Platz bei der Europameisterschaft belegt. In Luca Waldschmidt (SC Freiburg) und Niklas Stark (Hertha BSC) stehen zwei weitere Spieler ohne Länderspiel-Einsatz im Aufgebot. Die deutsche Nationalmannschaft trifft am kommenden Mittwoch in einem Testspiel in Dortmund auf Argentinien und ist am 13. Oktober im Rahmen der EM-Qualifikation zu Gast in Estland.

Anzeige

Der Kader im Überblick:

Der DFB-Kader für die Spiele gegen Argentinien und Estland

Tor: Manuel Neuer (FC Bayern München) Zur Galerie
Tor: Manuel Neuer (FC Bayern München) ©

"In der Qualifikation zur Europameisterschaft liegen wir auf Kurs. Natürlich wollen wir in Estland einen klaren Sieg und drei weitere Punkte einfahren. Die Mannschaft und die Spieler sind in einer Entwicklung, bei der es unsere Aufgabe ist, ihnen Raum, Zeit, Geduld und Vertrauen zu geben. Die Spieler sollen und müssen selbst Erfahrungen sammeln. Dafür sind gerade auch Spiele gegen starke Gegner wie Argentinien sehr hilfreich, bei denen nicht nur das Ergebnis im Vordergrund steht.", sagte Löw, der zahlreiche Verletzte nicht berücksichtigen konnte.

Löw erklärt: Darum setze ich auf Amiri

Der Bundestrainer: "Das hemmt die Entwicklung und das Einspielen. Wichtig in einem solchen Prozess sind Kontinuität und Konstanz. Andererseits sieht man, dass es dadurch immer wieder auch Chancen für junge, hungrige Spieler gibt, sich bei uns zu präsentieren. Wir freuen uns, nun Nadiem Amiri persönlich kennenzulernen. Er hat bei der zurückliegenden U21-EM und in den Spielen mit seinem Klub gute Leistungen gezeigt und sich eine Berufung verdient."

Mehr vom SPORTBUZZER

Verzichten muss bei den kommenden Länderspiele auf die verletzen Leroy Sané (Manchester City), Kevin Trapp (Eintracht Frankfurt), Antonio Rüdiger (FC Chelsea), Leon Goretzka (FC Bayern München), Nico Schulz (Borussia Dortmund), Julian Draxler und Thilo Kehrer (beide Paris Saint-Germain). Neben den sportlichen Ergebnissen steht bei den anstehenden Länderspielen besonders das Torwart-Duell zwischen Kapitän Manuel Neuer und Herausforderer Marc-André ter Stegen im Fokus.

Löw: ter Stegen spielt gegen Argentinien

Der Schlussmann des FC Barcelona hatte sich nach den Partien im September über mangelnde Einsatzzeiten beklagt. Daraufhin war eine hitzige Debatte um den Platz im deutschen Tor entbrannt. Löw entschied nun: Gegen Argentinien steht ter Stegen zwischen den Pfosten, in Estland kehrt Neuer zurück. Sie sei "auch mit den beiden Spielern" so besprochen.

50 ehemalige deutsche Nationalspieler und was aus ihnen wurde

Patrick Owomoyela, Benjamin Lauth, David Odonkor und Manuel Friedrich spielten für die deutsche Nationalmannschaft. Wir zeigen, was sie heute machen. Klickt euch durch! Zur Galerie
Patrick Owomoyela, Benjamin Lauth, David Odonkor und Manuel Friedrich spielten für die deutsche Nationalmannschaft. Wir zeigen, was sie heute machen. Klickt euch durch! ©

Deutschland führt die Gruppe C der Qualifikationsrunde nach fünf Spielen mit zwölf Zählern an. Dahinter folgen die punktgleichen Nordiren. Dritter sind die Niederlande, die bisher eine Partie weniger bestritten haben und neun Zähler aufweisen. Um sicher bei der EM im kommenden Jahr dabei zu sein, muss das DFB-Team einen der ersten beiden Plätze belegen.