23. Februar 2020 / 14:01 Uhr

Nach Schmäh-Plakaten gegen Dietmar Hopp in Gladbach: DFB nimmt Ermittlungen auf

Nach Schmäh-Plakaten gegen Dietmar Hopp in Gladbach: DFB nimmt Ermittlungen auf

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Wegen der Banner von Gladbach-Anhängern gegen Hoffenheim-Mäzen Dietmar Hopp ermittelt nun der DFB.
Wegen der Banner von Gladbach-Anhängern gegen Hoffenheim-Mäzen Dietmar Hopp ermittelt nun der DFB. © dpa
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Der DFB-Kontrollausschuss hat nach den Schmäh-Plakaten Gladbacher Fans gegen Hoffenheim-Mäzen Dietmar Hopp ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Die Borussia wurde zu einer Stellungnahme aufgefordert.

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Nach dem Fadenkreuz-Plakat gegen Dietmar Hopp in Mönchengladbach wird der DFB-Kontrollausschuss ein Ermittlungsverfahren einleiten. Dies teilte der Deutsche Fußball-Bund am Sonntag in Frankfurt/Main mit. Dabei werde Borussia Mönchengladbach zu einer Stellungnahme aufgefordert. Die Beleidigungen und Schmähungen gegen Hoffenheims Mehrheitseigner und Mäzen hatten am Samstag fast zum Abbruch der Bundesliga-Partie der TSG bei Borussia Mönchengladbach (1:1) geführt.

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Mehr zu den Schmähungen gegen Hopp

Nach der Aktion von Gladbach-Fans in der Nordkurve hatte Schiedsrichter Felix Brych das Spiel unterbrochen, bis das Plakat entfernt wurde. Der Unparteiische wurde für diesen Schritt von DFB-Vizepräsident Rainer Koch ausdrücklich gelobt. Die Borussen hatten sich von der Aktion ihrer Anhänger derweil ähnlich schockiert wie die Hoffenheimer gezeigt. Besonders Manager Max Eberl, der schon während der Partie versuchte, auf die Anhänger einzuwirken, machten seinem Ärger Luft und bezeichnete die Unruhestifter als "Hornochsen".

DFB sperrte BVB-Fans für ähnliche Aktion gegen Hopp

Erst in der vergangenen Woche hatte das DFB-Sportgericht wegen ähnlicher Aktionen Anhänger von Borussia Dortmund zu einer Auswärtssperre für die Partien des BVB in den kommenden zwei Spielzeiten bei Hoffenheim und zu einer Geldstrafe verurteilt. Das Gremium widerrief damit das Urteil der ausgesprochenen Bewährungsstrafe vom 2. November 2018.