19. September 2020 / 16:19 Uhr

EM-Teilnahme 2022 rückt näher: DFB-Frauen bezwingen Irland souverän - Gwinn verletzt raus

EM-Teilnahme 2022 rückt näher: DFB-Frauen bezwingen Irland souverän - Gwinn verletzt raus

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Die deutschen Nationalspielerinnen durften gegen Irland gleich dreimal jubeln. Einziger Wermutstropfen: die Verletzung von Giulia Gwinn (kleines Bild), die ins Krankenhaus gebracht wurde.
Die deutschen Nationalspielerinnen durften gegen Irland gleich dreimal jubeln. Einziger Wermutstropfen: die Verletzung von Giulia Gwinn (kleines Bild), die ins Krankenhaus gebracht wurde. © imago images/Beautiful Sports/foto2press/Wunderl (Montage)
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Mit einem 3:0 (3:0)-Erfolg über Irland ist der deutschen Nationalmannschaft der Frauen ein großer Schritt in Richtung EM 2022 gelungen. Allerdings mussten die Deutschen das verletzungsbedingte Aus von Giulia Gwinn verkraften, die ins Krankenhaus gebracht wurde.

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Den deutschen Fußballerinnen ist ein großer Schritt in Richtung Europameisterschaft 2022 in England gelungen. Die Mannschaft von Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg besiegte am Samstag in Essen Irland souverän mit 3:0 (3:0) und setzte sich mit 15 Punkten und einer makellosen Bilanz von 34:0 Toren vor den Gästen an die Spitze der EM-Qualifikationsgruppe I. Marina Hegering (8. Minute), Dzsenifer Marozsan (39.) und Lea Schüller (41.) stellten den nie gefährdeten Erfolg im Geisterspiel ohne Fans an der Hafenstraße sicher. Das DFB-Team reist bereits am Sonntag nach Montenegro, wo an diesem Dienstag (16 Uhr/ARD) in Podgorica gegen die Gastgeberinnen das nächste Spiel ansteht.

Maroszan und Leupolz ziehen die Fäden im Mittelfeld

Das deutsche Trainerteam bot nach mehr als einem halben Jahr Länderspielpause die vermeintlich beste Elf gegen die Irinnen auf, die sie in vier Duellen zuvor immer besiegt hatten. Die beiden Ex-Essenerin Hegering (FC Bayern) und Lena Oberdorf (Wolfsburg) bildeten eine stabile Innenverteidigung, davor zogen Spielmacherin Marozsan (Lyon) und die zum FC Chelsea gewechselte Melanie Leupolz (Chelsea) geschickt die Fäden im Mittelfeld.

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Spielführerin Alexandra Popp orientierte sich anders als in Wolfsburg weit in die Spitze, wo sie flankiert von Svenja Huth und Lea Schüller immer wieder geschickt Räume für die nachrückenden Spielerinnen schuf. Gleichwohl resultierte die frühe Führung aus einer Standardsituation: Eine Marozsan-Ecke nutzte Hegering an ehemaliger Wirkungsstätte mit einem Kopfball ins kurze Ecke zu ihrem zweiten Länderspieltor.

Giulia Gwinn verletzt sich am Knie

Auch von der verletzungsbedingten Auswechslung von Giulia Gwinn (35.), die bei einem Zweikampf wohl eine Blessur am rechten Knie erlitt und ins Krankenhaus gebracht wurde, ließ sich der Rekord-Europameister nicht bremsen. Noch vor der Pause baute die Elf ihre Führung durch einen tollen Distanzschuss von Champions-League-Siegerin Marozsan und eine Direktabnahme von Schüller auf 3:0 aus.