31. August 2019 / 15:04 Uhr

Zwei Monate nach dem WM-Aus: DFB-Frauen starten mit 10:0-Sieg gegen Montenegro in die EM-Qualifikation

Zwei Monate nach dem WM-Aus: DFB-Frauen starten mit 10:0-Sieg gegen Montenegro in die EM-Qualifikation

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Auftaktsieg für die DFB-Frauen in der EM-Quali: Das Team von Martina Voss-Tecklenburg darf sich über einen zweistelligen Sieg gegen Montenegro freuen.
Auftaktsieg für die DFB-Frauen in der EM-Quali: Das Team von Martina Voss-Tecklenburg darf sich über einen zweistelligen Sieg gegen Montenegro freuen. © imago images / Nordphoto
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Die deutsche Frauenfußball-Nationalmannschaft hat sich 63 Tage nach dem WM-Aus eindrucksvoll zurückgemeldet. Die Mannschaft von Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg fuhr gegen Montenegro einen 10:0-Kantersieg ein.

63 Tage nach dem frühen WM-Viertelfinal-Aus ist der deutschen Frauenfußball-Nationalmannschaft der Neustart eindrucksvoll geglückt. Zum Start in die EM-Qualifikation setzte sich die Auswahl von Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg gegen Montenegro mit 10:0 (5:0) durch. Svenja Huth (3. Minute), die überragende Spielführerin Alexandra Popp (8./24./34.), Klara Bühl (34./59.), Sara Doorsoun (52.), Turid Knaak (54.), Lea Schüller (84.) und Linda Dallmann (88.) erzielten am Samstag im Kasseler Auestadion die Tore gegen den völlig überforderten Außenseiter.

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Bereits am Dienstag (16 Uhr MESZ/ZDF) wartet in Lwiw in den Ukrainerinnen jedoch eine weitaus schwerere Prüfung. Für den „Neustart in Nordhessen“, wie das Stadionmagazin getitelt hatte, war der Gegner, dessen Frauen-Nationalteam erst 2012 gegründet wurde, bei Temperaturen von knapp 30 Grad der ideale Auftakt- und Aufbaugegner.

Von Bisanz bis Hrubesch: Die Bundestrainer(innen) der DFB-Frauen

Martina Voss-Tecklenburg ist seit 30. November 2018 Bundestrainerin der DFB-Frauen. Der <b>SPORT</b>BUZZER zeigt die Vorgänger und Vorgängerinnen der Ex-Nationalspielerin. Zur Galerie
Martina Voss-Tecklenburg ist seit 30. November 2018 Bundestrainerin der DFB-Frauen. Der SPORTBUZZER zeigt die Vorgänger und Vorgängerinnen der Ex-Nationalspielerin. ©

Alexandra Popp geht mit gutem Beispiel voran

„Wir müssen uns unheimlich viel bewegen, den Ball schnell laufen lassen und im richtigen Moment in die Box stechen“, hatte Popp tags zuvor noch angekündigt. Die Wolfsburgerin war vor dem Anpfiff für ihr 100. Länderspiel, das sie während der WM in Frankreich gegen Nigeria absolviert hatte, geehrt worden. Und auf dem Platz setzte vor allem die 28-Jährige ihre eigenen Forderungen vorbildlich in die Tat um.

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Mut, Spielfreude und Tempo hatte Voss-Tecklenburg von ihren Spielerinnen gefordert – was diese auch von der ersten Minute an umsetzten. Torhüterin Merle Frohms, die für die verletzte Almuth Schult zwischen den Pfosten stand, erlebte einen mäßig unterhaltsamen Nachmittag, durfte hin und wieder einen Rückpass aufnehmen oder einen völlig planlosen Freistoß von Montenegros Spielführerin Sladana Bulatovic mit dem Fuß annehmen (20.).

Sechs Startelf-Spielerinnen standen schon beim WM-Aus auf dem Platz

In der zweiten Halbzeit feierten die Zuschauer die deutsche Elf sogar mit der Welle - Voss-Tecklenburg wechselte munter durch und gönnte auch Popp nach 53 Minuten die verdiente Pause bei der extremen Hitze.

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Die Frauen scheitern bei der WM in Frankreich im Viertelfinale. Die Einzelkritik zum letzten Spiel von Deutschland gegen Schweden. Zur Galerie
Die Frauen scheitern bei der WM in Frankreich im Viertelfinale. Die Einzelkritik zum letzten Spiel von Deutschland gegen Schweden. ©

Insgesamt standen sechs Spielerinnen in der Startelf, die auch in Rennes gegen Schweden begonnen hatten. Im Tor ersetzte die Freiburgerin Merle Frohms die verletzte Stammkraft Almuth Schult (VfL Wolfsburg), auch Marina Hegering (SGS Essen), Melanie Leupolz (FC Bayern München), Lena Lattwein (TSG 1899 Hoffenheim) und kurzfristig auch noch die in Kassel geborene Carolin Simon (FC Bayern München) fehlten.