01. Juni 2020 / 21:49 Uhr

DFB-Integrationsbeauftragter Cacau "zutiefst betroffen" über Tod von George Floyd - Lob für Spieler-Proteste

DFB-Integrationsbeauftragter Cacau "zutiefst betroffen" über Tod von George Floyd - Lob für Spieler-Proteste

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Der Ex-Nationalspieler und heutige DFB-Integrationsbeauftragte Cacau hat sich nach dem Tod des US-Amerikaners George Floyd zutiefst betroffen gezeigt.
Der Ex-Nationalspieler und heutige DFB-Integrationsbeauftragte Cacau hat sich nach dem Tod des US-Amerikaners George Floyd "zutiefst betroffen" gezeigt. © XinHua/imago images/Jan Huebner/Montage
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Der Tod des US-Amerikaners George Floyd sorgt für Proteste weltweit. Auch in der Bundesliga hatten Spieler protestiert. Der DFB-Integrationsbeauftragte Cacau findet das richtig, wie er den "Stuttgarter Nachrichten" sagte. Er selbst sei "zutiefst betroffen" über den Tod Floyds.

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Der ehemalige Nationalspieler Cacau ist entsetzt über den Tod des US-Amerikaners George Floyd nach einem Polizei-Einsatz und hat Proteste in der Bundesliga gelobt. Er sei "zutiefst betroffen", sagte der Integrationsbeauftragte des DFB den Stuttgarter Nachrichten: "Es ist unfassbar, dass so etwas geschehen kann." Nach dem Tod von Floyd nach einem Polizeieinsatz in Minneapolis hatte es am Wochenende in den USA neue Proteste gegeben.

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Zu den Protestaktionen in der Bundesliga durch den Schalker Profi Weston McKennie, Marcus Thuram (Mönchengladbach) sowie den Dortmundern Jadon Sancho und Achraf Hakimi sagte Cacau: "Jeder sollte seine Meinung und seinen Protest frei äußern dürfen – auch auf dem Fußballplatz. Und wenn man sich gegen Rassismus positioniert und sich mit einem Opfer solidarisiert, dann ist das zu 100 Prozent richtig."

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DFB-Präsident Fritz Keller äußert Verständnis für Proteste

DFB-Präsident Fritz Keller hatte zuvor Verständnis für den Protest einiger Bundesliga-Profis gegen Rassismus und Polizeigewalt geäußert. "Ich habe großen Respekt vor Spielerinnen und Spielern, die Haltung haben und ihre Solidarität zeigen, solche mündigen Spielerinnen und Spieler wünsche ich mir, auf sie bin ich stolz", sagte Keller laut einer DFB-Mitteilung vom Montag. Der DFB hatte angekündigt, dass sich der Kontrollausschuss damit befassen werde. "Ob es in den vorliegenden Fällen zu Sanktionen kommen muss, bleibt abzuwarten", sagte DFB-Vizepräsident Rainer Koch. Es gehe bei der Überprüfung nun "auch darum festzustellen, ob das Spiel und das Spielfeld der richtige Ort für diese Handlungen sind. International gilt, dass die unmittelbare Phase des Spiels frei bleiben soll von politischen Äußerungen und Botschaften jeder Art", erklärte Koch.