08. November 2020 / 16:12 Uhr

Nach Ausfällen von Kimmich & Co: Löw verzichtet noch auf Nachnominierung – auch Kehrer fehlt

Nach Ausfällen von Kimmich & Co: Löw verzichtet noch auf Nachnominierung – auch Kehrer fehlt

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Fehlen dem Bundestrainer in den anstehenden Spielen: Joshua Kimmich (l.) und Thilo Kehrer.
Fehlen dem Bundestrainer in den anstehenden Spielen: Joshua Kimmich (l.) und Thilo Kehrer. © Getty/imago images/PanoramiC
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In den letzten drei Länderspielen des Jahres muss Bundestrainer Joachim Löw auf einige Stammkräfte verzichten. Neben Joshua Kimmich verletzten sich am Samstag auch PSG-Profi Thilo Kehrer und der Leipziger Marcel Halstenberg. Am Montag will Löw bezüglich möglicher Nachnominierungen die Lage neu bewerten.

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Nach der Knieverletzung von Joshua Kimmich und dem Ausfall von Marcel Halstenberg und Thilo Kehrer hat Bundestrainer Joachim Löw noch keinen Spieler für den Jahresabschluss der Nationalmannschaft nachnominiert. Wie am Sonntag aus DFB-Kreisen verlautete, werde der Bundestrainer möglicherweise erst am Montag über die neue Personalsituation befinden. Eine Diagnose zur Schwere der Verletzung von Bayern-Profi Kimmich aus dem Spitzenspiel bei Borussia Dortmund stand noch aus.

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Leipzigs Halstenberg hatte nach seinen wiederkehrenden Adduktorenproblemen am Samstag für die DFB-Partien in seiner sportlichen Heimat am Mittwoch gegen Tschechien und am Samstag gegen die Ukraine sowie wiederum drei Tage später in Spanien abgesagt. Einen Tag später kam eine weitere Absage aus Paris: Thilo Kehrer wird Löw ebenfalls wegen Adduktorenproblemen nicht zur Verfügung stehen. Der Rechtsverteidiger war am Samstag im Ligaspiel von PSG gegen Stade Rennes (3:0) in der ersten Halbzeit ausgewechselt worden.

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Ohne Kimmich, Halstenberg und Kehrer hat Löw noch 26 Akteure in seinem extra großen Kader. Manuel Neuer, Leon Goretzka, Serge Gnabry, Leroy Sané, Timo Werner, Toni Kroos und Matthias Ginter werden allerdings erst am Donnerstag in Leipzig zur Vorbereitung auf die Nations-League-Partien erwartet. Für das Tschechien-Spiel hätte Löw somit ohne Nachnominierung 16 Feldspieler und drei Torhüter zur Verfügung.

Keine Konsequenz für Rüdiger nach umstrittenem Instagram-Like

Verteidiger Antonio Rüdiger muss nach seinem umstrittenen Instagram-Like für den früheren Kampfsport-Superstars Chabib Nurmagomedow keine DFB-Konsequenzen befürchten. „Er hat seinen Fehler eingeräumt und sich inzwischen ja auch öffentlich entschuldigt und von den Inhalten des ursprünglichen Posts klar distanziert“, sagte DFB-Direktor Oliver Bierhoff der „Bild am Sonntag“.

In kyrillischer Sprache hatte sich der 32 Jahre alte Nurmagomedow im Zusammenhang mit den Kontroversen um die Mohammed-Karikaturen geäußert und dabei Frankreichs Präsident Emanuel Macron beleidigt. „Das war ein Fehler. Natürlich sollte man keine Beiträge liken, die in Sprachen verfasst sind, die man gar nicht versteht. Ich lehne jede Art von Gewalt ab und möchte mich deshalb klar von diesen Inhalten distanzieren“, sagte Rüdiger.