05. Dezember 2019 / 19:38 Uhr

Maßnahmenpaket gegen Gewalt im Amateurfußball - DFB-Vize Rainer Koch: "Lassen niemanden alleine"

Maßnahmenpaket gegen Gewalt im Amateurfußball - DFB-Vize Rainer Koch: "Lassen niemanden alleine"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
DFB-Vizepräsident Rainer Koch hofft auf einen Rückgang der Gewalt im Amateurfußball.
DFB-Vizepräsident Rainer Koch hofft auf einen Rückgang der Gewalt im Amateurfußball. © dpa/Montage
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Die zunehmende Gewalt im Amateurfußball soll gestoppt werden. Die Präsidenten der Regional- und Landesverbände im Deutschen Fußball-Bund einigen sich auf gemeinsame Ziele und Maßnahmen.

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Die Präsidenten der Regional- und Landesverbände im Deutschen Fußball-Bund haben sich auf gemeinsame Ziele und Maßnahmen verständigt, um die zunehmende Gewalt im Amateurfußball zurückzudrängen. Ein besonderes Augenmerk legte die Konferenz auf Schutz und Unterstützung der Schiedsrichter und Schiedsrichterinnen. "Respekt, Fairplay, Gewaltfreiheit und das sportliche Miteinander auf Deutschlands Fußballplätzen", sollen gestärkt werden, hieß es in einer Mitteilung des DFB.

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Die Verbandspräsidenten sprachen sich nachdrücklich dafür aus, dass Straftaten auf Fußballplätzen stets auch zur Anzeige gebracht und von den zuständigen Behörden konsequent strafrechtlich verfolgt werden. Ein Wunsch an die Politik sei es darüber hinaus, ein bundesweit flächendeckendes Gewaltpräventionsprogramm anzubieten. Die Landesverbände streben eine Ausweitung ihrer Schulungsmaßnahmen für die Schiedsrichter und Schiedsrichterinnen in Form eines Deeskalationstrainings an. Bisherige Angebote des DFB und seiner Landesverbände sollen gebündelt und leichter zugänglich gemacht werden. "Die klare Botschaft ist: Wir lassen niemanden alleine und wir sind nicht alleine. Jegliche Gewalt, jegliche Angriffe auf Sportplätzen sind Angriffe auf den Fußball. Das muss aufhören", forderte DFB-Vizepräsident Rainer Koch.

Das sind die Vorgänger von DFB-Präsident Fritz Keller

Fritz Keller (links) ist der designierte DFB-Präsident: Theo Zwanziger (zweiter von links), Wolfgang Niersbach
 (dritter von links) und Egidius Braun (rechts) gehören zu seinen Vorgängern. Zur Galerie
Fritz Keller (links) ist der designierte DFB-Präsident: Theo Zwanziger (zweiter von links), Wolfgang Niersbach (dritter von links) und Egidius Braun (rechts) gehören zu seinen Vorgängern. ©
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Ziel sei es auch, die Datenqualität zu verbessern, um ein differenzierteres Lagebild des Amateurfußballs zu erhalten. In der vergangenen Saison wurden 0,05 Prozent der 1.305.136 erfassten Spiele wegen eines Gewaltvorfalls abgebrochen. Bei 6291 Spielen (0,48 Prozent) meldeten die Schiedsrichter eine Störung: bei 0,31 Prozent (3987) wegen einer Gewalthandlung, bei 0,21 Prozent (2725) wegen einer Diskriminierung.

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