02. Mai 2019 / 12:00 Uhr

Überraschende Bewerbung beim DFB: Ute Groth will Grindel-Nachfolgerin werden

Überraschende Bewerbung beim DFB: Ute Groth will Grindel-Nachfolgerin werden

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Das Amt von Reinhard Grindel als DFB-Präsident könnte bald eine Düsseldorferin übernehmen. 
Das Amt von Reinhard Grindel als DFB-Präsident könnte bald eine Düsseldorferin übernehmen.  © imago images / Jan Huebner
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Nach dem Aufsehen erregenden Rücktritt von Reinhard Grindel als DFB-Präsident läuft die Suche nach einem Nachfolger auf Hochtouren. Neben den männlichen Kandidaten lässt sich nun auch Ute Groth überraschend zur Wahl aufstellen. 

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Eine der Öffentlichkeit bislang unbekannte Vereinsvorsitzende will Nachfolgerin von Reinhard Grindel an der Spitze des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) werden. Die Düsseldorferin Ute Groth hat ihre Bewerbung als Präsidentin des weltgrößten Fußballverbandes bereits Anfang April eingereicht. „Ich möchte mit meiner Kandidatur etwas verändern, wir brauchen ehrliche, begeisternde Menschen im Ehrenamt und an der Spitze des DFB“, teilte die 60 Jahre alte Vereinsvorsitzende der DJK TuSA 06 Düsseldorf in einer Mitteilung des DJK-Sportverbandes mit.

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In 119 Jahren DFB-Geschichte stand noch nie eine Frau an der Spitze des rund sieben Millionen Mitglieder zählenden Verbandes. Erst am 2. April war Grindel, der zwölfte DFB-Präsident, von seinem Amt wegen fragwürdiger Zusatzeinkünfte und der Annahme einer teuren Uhr als Geschenk von einem Funktionärskollegen zurückgetreten. Als Nachfolger des 57-Jährigen wurden anschließend ausnahmslos männliche Fußball-Prominente wie Philipp Lahm, Rudi Völler, Matthias Sammer oder Christoph Metzelder gehandelt.

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Am 15. April 2016 wurde Reinhard Grindel auf einem außerordentlichen DFB-Bundestag als neuer Präsident des Deutschen Fußball-Bundes vorgestellt. Grindel folgte auf den am 9. November 2015 zurückgetretenen Wolfgang Niersbach. Das Motto des 41. DFB-Bundestages lautete damals Fußball ist Zukunft. Zur Galerie
Am 15. April 2016 wurde Reinhard Grindel auf einem außerordentlichen DFB-Bundestag als neuer Präsident des Deutschen Fußball-Bundes vorgestellt. Grindel folgte auf den am 9. November 2015 zurückgetretenen Wolfgang Niersbach. Das Motto des 41. DFB-Bundestages lautete damals "Fußball ist Zukunft." ©
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Aber Kandidatin Groth wirbt für eine Frau und betonte im Interview der Rheinischen Post: „Der DFB würde damit eine Vorbildfunktion übernehmen.“ Dies sei jedoch nicht die Motivation ihrer Bewerbung. „Ich meine es ernst. Ich möchte auch ein Nachdenken über die Besetzung dieses Postens herbeiführen. Die letzten beiden Kandidaten haben beide keine Amtszeit überlebt. Was läuft da falsch?“, sagte die 60-Jährige. Seit 2007 steht sie an der Spitze der DJK TuSA 06 Düsseldorf, der nach eigenen Angaben 1200 Mitglieder hat.

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