06. Oktober 2020 / 17:26 Uhr

"Grippe-artige Symptome": Werner fehlt DFB-Team gegen die Türkei – Leno beginnt im Tor

"Grippe-artige Symptome": Werner fehlt DFB-Team gegen die Türkei – Leno beginnt im Tor

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Löw muss gegen die Türkei auf Werner verzichten. Leno ist dagegen gesetzt.
Löw muss gegen die Türkei auf Werner verzichten. Leno ist dagegen gesetzt. © imago images/Revierfoto/Montage
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Die Nationalmannschaft wird im Testspiel gegen die Türkei am Mittwoch aller Voraussicht nach auf den angeschlagenen Stürmer Timo Werner verzichten müssen, wie Bundestrainer Joachim Löw vor der Partie mitteilte. In der Startelf wird indes Torhüter Bernd Leno ebenso wie Kai Havertz stehen.

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Die deutsche Nationalmannschaft muss im Freundschaftsspiel gegen die Türkei wohl auf einen Stammspieler verzichten: Wie Bundestrainer Joachim Löw am Dienstagnachmittag auf der Pressekonferenz vor dem Spiel am Mittwoch (20.45 Uhr, RTL) sagte, ist Stürmer Timo Werner noch nicht zur Mannschaft gereist. Der in diesem Sommer zum FC Chelsea gewechselte Stürmer plage sich mit "Grippe-artigen Symptomen" rum, wie der Bundestrainer verriet. Beim 24-Jährigen seien einige Tests gemacht worden und bis die Ergebnisse dieser Tests da seien, werde Werner noch nicht zur Mannschaft stoßen. Ob womöglich auch ein Corona-Test gemacht wurde, teilte der Bundestrainer nicht mit.

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Da Stammtorhüter Manuel Neuer mit den anderen Spielern vom FC Bayern wegen der hohen Belastung in den letzten Wochen erst am Dienstagabend anreist und nur für die Spiele in der Nations League eingeplant ist, war zuletzt noch offen, wer gegen die Türkei das deutsche Tor hütet. Wie Löw nun verriet, soll Bernd Leno vom FC Arsenal am Mittwoch zu seinem siebten Länderspiel-Einsatz kommen. Neben Leno hatte Löw auch Kevin Trapp von Eintracht Frankfurt berufen.

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Zuletzt vorzeitig abgereist: Startelf-Garantie auch für Havertz

Mit Kai Havertz steht ein anderer Spieler vom FC Chelsea am Mittwoch indes "in jedem Fall" in der Startelf, wie Löw erklärte. Der Mittelfeldspieler war beim letzten Lehrgang mit den beiden Nations-League-Spielen gegen Spanien und die Schweiz vorzeitig abgereist um seinen bis zu 100-Millionen-Euro schweren Wechsel zum FC Chelsea zu finalisieren. Trotz seiner immensen Erfahrung in der Bundesliga – bis zu seinem Wechsel nach London kam der erst 21-jährige Havertz auf 118 Liga-Spiele für Bayer Leverkusen – hat er erst sieben Länderspiele zu Buche stehen. "Er ist ein Spieler, der dem Spiel immer guttut", lobte Löw Havertz nun und gab dem Youngster eine Startelf-Garantie für das Spiel in Köln.