28. März 2019 / 20:29 Uhr

"Trainer des Jahres 2018" - DFB ehrt Werder-Coach Florian Kohfeldt

"Trainer des Jahres 2018" - DFB ehrt Werder-Coach Florian Kohfeldt

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Florian Kohfeldt hat den SV Werder Bremen aus dem Tabellenkeller geholt.
Florian Kohfeldt hat den SV Werder Bremen aus dem Tabellenkeller geholt. © imago/Joachim Sielski
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Florian Kohfeldt von Werder Bremen ist vom DFB als "Trainer des Jahres 2018" ausgezeichnet worden. Der 36-Jährige hatte aus dem Abstiegskandidaten ein Team mit Europapokalambitionen geformt. "Unter ihm spielt Werder Bremen frischen, begeisternden und erfolgreichen Fußball", lobt DFB-Präsident Reinhard Grindel.

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Florian Kohfeldt ist vom Deutschen Fußball-Bund als „Trainer des Jahres 2018“ ausgezeichnet worden. Der 36 Jahre alte Coach des Bundesligisten Werder Bremen erhielt die Auszeichnung am Donnerstag in Köln bei der Abschlussveranstaltung des 65. Fußballlehrer-Lehrgangs. Kohfeldt hatte den Lehrgang 2015 selbst als Jahresbester abgeschlossen. Er arbeitete bei Werder bisher als Jugend-Trainer, als Assistent von Viktor Skripnik bei den Profis und als Coach der U23-Mannschaft in der 3. Liga. Seit dem 30. Oktober 2017 ist er Cheftrainer der Bundesliga-Mannschaft, die als Achter in Schlag-Distanz zu den Europacup-Plätzen liegt.

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„Mit seinem Werdegang hat er die Lorbeeren bestätigt, die er als Lehrgangsbester erhalten hatte“, sagte DFB-Präsident Reinhard Grindel: „Unter ihm spielt Werder Bremen frischen, begeisternden und erfolgreichen Fußball. Ich bin mir sicher, dass seine Trainerkarriere in der Bundesliga gerade erst begonnen hat.“ Oliver Bierhoff, DFB-Direktor Nationalmannschaften und Akademie, lobte: „Für Werder Bremen ist er ein Glücksfall.“

Kohfeldt zum Hernández-Deal: "Außerhalb unserer Realität"

Angesprochen auf den jüngsten Rekord-Transfer von Lucas Hernández von Atlético Madrid zum FC Bayern sagte Kohfeldt: "80 Millionen sind für uns natürlich außerhalb unserer Realität". Mit ironischem Unterton fügte er an: "Wir wollen natürlich auch unsere Grenzen verschieben. Das werden keine 80 Millionen werden. Aber vielleicht kauft wer ja mal einen von uns für so viel Geld." Dass Rekordmeister FC Bayern für eben jene Summe den französischen Weltmeister Lucas Hernández gekauft hat, löst bei Kohfeldt "keinen Neid und keine Missgunst aus. Die Bayern haben sich das erarbeitet. Und grundsätzlich steigert es die Attraktivität der Bundesliga, wenn solche Qualitätsspieler kommen."

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Vor Kohfeldt hatten bereits Horst Hrubesch, Thomas Tuchel, Hermann Gerland, Christian Streich, Norbert Elgert, Maren Meinert, Markus Kauczinski, Julian Nagelsmann und im Vorjahr Hannes Wolf den Preis erhalten.