21. Juni 2019 / 18:54 Uhr

Bericht: So viel zahlt die ARD für den DFB-Pokal - Rechtesumme deutlich gestiegen

Bericht: So viel zahlt die ARD für den DFB-Pokal - Rechtesumme deutlich gestiegen

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Die Übertragung des DFB-Pokals wird für ARD und Co. deutlich teurer als bisher.
Die Übertragung des DFB-Pokals wird für ARD und Co. deutlich teurer als bisher. © dpa
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Der DFB-Pokal läuft auch in den kommenden drei Jahren weiterhin in der ARD - allerdings muss der öffentlich-rechtliche Sender für die Übertragungsrechte deutlich mehr bezahlen. Das geht aus einem Bericht des "Spiegel" hervor.

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Die TV-Rechte für den DFB-Pokal sind für die ARD teurer geworden. Der öffentlich-rechtliche Sender muss nach Angaben des Spiegel 135 Millionen Euro für die kommenden drei Spielzeiten 2019/2020 bis 2021/2022 bezahlen - also 45 Millionen Euro jährlich. Das gehe aus einem vertraulichen Papier hervor, das dem Magazin vorliege, heißt es in dem Bericht. Die ARD wollte sich am Freitag aus juristischen Gründen nicht zu den Zahlen äußern.

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Für die abglaufene Rechteperiode, welche die vergangenen drei Spielzeiten eingeschlossen hatte, bezahlte die ARD dem Spiegel zufolge noch 127 Millionen Euro - und damit acht Millionen Euro weniger als künftig. Die Marktsituation hat sich durchaus verändert. Der Pay-TV-Sender Sky zeigt wie gehabt alle Spiele des DFB-Pokals. Die ARD überträgt neun Partien live (darunter beide Halbfinals und das Endspiel) - hat aber Konkurrenz bekommen: Der ebenfalls frei zu empfangende Sender Sport1 darf von August an erstmals vier Begegnungen im Free-TV zeigen.

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So viel zahlen Sky und Sport1

Wie viel Sky und Sport1 für ihre Rechte bezahlen müssen, schrieb das Magazin nicht. Nach SPORTBUZZER-Informationen muss Sky etwa 24 Millionen Euro für drei Jahre bis 2022 auf den Tisch legen. Durch Sport1 erlöst der DFB demnach weitere 12 Millionen Euro für die Rechteperiode.

Neben dem Sportsender hält auch der Axel-Springer-Verlag erstmals digitale Rechte am DFB-Pokal. Das Medienunternehmen darf ab Sommer die Higlight-Clips von allen 63 Spielen pro Saison ab 0 Uhr des Folgetags zeigen. Rund drei Millionen Euro kostet den Verlag dieses Rechtepaket für die drei Saisons.

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