17. Juni 2020 / 20:54 Uhr

DFB bestätigt: Pokalfinale zwischen dem FC Bayern und Bayer Leverkusen ohne Zuschauer

DFB bestätigt: Pokalfinale zwischen dem FC Bayern und Bayer Leverkusen ohne Zuschauer

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Das Finale des DFB-Pokals im Berliner Olympiastadion wird als Geisterspiel ausgetragen.
Das Finale des DFB-Pokals im Berliner Olympiastadion wird als Geisterspiel ausgetragen. © imago images/Nordphoto
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Das Finale des DFB-Pokals zwischen dem FC Bayern und Bayer Leverkusen am 4. Juli in Berlin wird ein Geisterspiel. Wie der Verband mitteilte, lasse die Corona-Pandemie "keine andere Entscheidung zu".

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Das DFB-Pokalfinale zwischen Bayer Leverkusen und Meister FC Bayern am 4. Juli findet ohne Zuschauer statt. Diese Entscheidung teilte der Deutsche Fußball-Bund (DFB) am Mittwoch mit. "Die Auswirkungen der Corona-Pandemie lassen keine andere Entscheidung zu, auch nach eingehender Prüfung verschiedener Optionen", hieß es am Abend auf der Verbandshomepage. Der DFB hatte beim Berliner Senat zuletzt beantragt, je Klub 5000 Anhänger zum Finale im Olympiastadion zulassen zu können.

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"Dieser Antrag musste negativ beschieden werden, da dafür die gesetzliche Grundlage fehlt. Die aktuelle Verfügungslage in Berlin besagt, dass bis zum 30. August 2020 in der Hauptstadt Großveranstaltungen mit mehr als 1000 Personen untersagt sind", hieß es dazu nun. Das Zuschauerkonzept auch für weniger Menschen sei "einstimmig verworfen" worden, teilte der DFB mit. Am Dienstagabend hatte Präsident Fritz Keller noch angedeutet, 1000 Zuschauer beim Endspiel seien nicht ausgeschlossen. Die restlichen Spiele der Bundesliga finden nach der zweimonatigen Corona-Pause derzeit auch ohne Zuschauer statt.

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Mit Blick auf das Pokalfinale hatten sich zuletzt zwei Fanorganisationen der Bayern und von Leverkusen für eine Verlegung des Spiels ausgesprochen. Die Partie im Berliner Olympiastadium als Geisterspiel abzuhalten, wäre "ein weiterer Schlag ins Gesicht der Fans", hieß es in einem gemeinsamen Brief von "Club Nr. 12" und "Nordkurve 12" an DFB-Präsident Keller.