02. April 2019 / 20:21 Uhr

DFB-Pokal: HSV erreicht dank Lasogga erstes Halbfinale seit 2009 - 2:0 bei Paderborn

DFB-Pokal: HSV erreicht dank Lasogga erstes Halbfinale seit 2009 - 2:0 bei Paderborn

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Pierre-Michel Lasogga hat den HSV ins Halbfinale des DFB-Pokals geschossen.
Pierre-Michel Lasogga hat den HSV ins Halbfinale des DFB-Pokals geschossen. © imago images / Jan Huebner
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Der Hamburger SV gehört zu den besten vier Mannschaften im DFB-Pokal. Die Mannschaft von Trainer Hannes Wolf setzt sich beim SC Paderborn dank eines Doppelpacks von Pierre-Michel Lasogga im Zweitliga-Duell mit 2:0 durch. Damit steht der HSV erstmals seit zehn Jahren wieder im Pokal-Halbfinale.

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Ist das wichtig für den Hamburger SV: Der finanziell klamme Bundesliga-Absteiger hat im Viertelfinale des DFB-Pokals dank eines Doppelpacks von Pierre-Michel Lasogga mit 2:0 beim SC Paderborn gewonnen. Der 27 Jahre alte Torjäger traf erst per Kopf (54. Minute) und netzte dann wenig später per Distanzschuss (68.) zum 2:0 ein. Lasogga bescherte dem HSV, der erstmals seit 2009 wieder im DFB-Pokal-Halbfinale steht, einen wahren Geldsegen: Knapp 2,6 Millionen Euro an Prämien kassieren die Hamburger für das Weiterkommen unter die besten Vier.

"Es ist unbeschreiblich, das erste Mal, dass ich im Halbfinale des Pokals stehe. Das haben wir uns heute mehr als verdient", sagte Doppelpacker Lasogga. "Wir haben uns so viel vorgenommen und es war ein außergewöhnlicher Abend. Wenn wir so spielen wie heute, steht auch dem Aufstiegs nichts im Weg"

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Der SPORTBUZZER hat die Leistungen der HSV-Spieler nach dem Spiel in Paderborn bewertet. Zur Galerie
Der SPORTBUZZER hat die Leistungen der HSV-Spieler nach dem Spiel in Paderborn bewertet. ©
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DFB-Pokal: Geschichte für HSV könnte sich wiederholen

Der Sieg ist hochverdient: Der Hamburger SV war bereits im ersten Durchgang die spielbestimmende Mannschaft, doch es schlichen sich sich zu viele Fehler ins Spiel Wolf-Elf ein. Paderborns Umschaltspiel funktionierte gut, die letzte Zielstrebigkeit fehlte gegen die Hamburger Defensive aber. Nach fast elf Monaten Verletzungspause gab dort Kyriakos Papadopoulos sein HSV-Comeback. Der 27-Jährige Grieche hat in dieser Saison wegen eines Knorpelschadens im Knie noch kein Spiel absolviert. Sein letzter Einsatz war am letzten Spieltag der Vorsaison beim 2:1 gegen Borussia Mönchengladbach.

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Nach dem Seitenwechsel steigerte sich der HSV nochmal. Die Führung durch Lasogga war hochverdient. Der Deutsche verwertete in der 54. Minute eine Flanke von Douglas Santos, nur 14 Minuten später folgte dann sein letzter Treffer aus gut 16 Metern Distanz. Ein herrlicher Weitschuss. Für Lasogga war danach Schluss: In der 72. Minute wurde der Doppelpacker für Berkay Özcan ausgewechselt.

Kurios: Für den Hamburger SV könnte sich im Pokal Geschichte wiederholen. 2009 erreichte der HSV das letzte Mal das Halbfinale, schied dann im Elfmeterschießen gegen Werder Bremen aus. Falls Werder am Mittwoch gegen Schalke 04 gewinnt, könnte es zu einer Neuauflage der Partie kommen.

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