07. April 2019 / 19:07 Uhr

HSV nach Pokal-Auslosung angriffslustig: "Leipzig ärgern und nach Berlin fahren"

HSV nach Pokal-Auslosung angriffslustig: "Leipzig ärgern und nach Berlin fahren"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Pierre-Michel Lasogga erzielte im laufenden Pokal-Wettbewerb bereits sechs Tore für den HSV
Pierre-Michel Lasogga erzielte im laufenden Pokal-Wettbewerb bereits sechs Tore für den HSV © imago images / Sven Simon
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Der Hamburger SV ist sich nach der Pokal-Auslosung seiner Außenseiterrolle bewusst, macht dem künftigen Gegner RB Leipzig aber eine klare Ansage. Für den FC Bayern soll das Spiel in Bremen nur Zwischenstation auf dem Weg zum Double sein.

Nach der Halbfinal-Auslosung gibt sich der Hamburger SV als einziger im DFB-Pokal verbliebener Zweitligist forsch und sagt dem kommenden Gegner RB Leipzig den Kampf an. "Wir haben uns ein Heimspiel gewünscht und das hat uns die Losfee beschert. Darüber freuen wir uns für unsere Fans. Wir wären als einziger Zweitligist gegen jede der drei verbliebenen Mannschaften in der Außenseiter-Rolle gewesen und so ist es auch gegen Leipzig", sagte Sportvorstand Ralf Becker und ergänzte: "Wir wollen uns vor unseren Fans bestmöglich verkaufen, Leipzig ärgern und am Ende nach Berlin fahren."

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Die Leipziger dürften sich von derartiger Wortgewalt aber nicht beeindrucken lassen. im Gegenteil: Cheftrainer und Sportdirektor Ralf Rangnick zeigte sich mit dem Los äußerst zufrieden. "Der Hamburger SV ist eine neue Aufgabe für uns – es wird daher eine interessante Herausforderung und sicher nicht einfach“, sagte der 60-Jährige: "Das Los habe ich mir aufgrund des Spielplans gewünscht. Ich freue mich, weil wir sonst innerhalb von zwei, drei Wochen zweimal gegen Bayern oder Bremen gespielt hätten."

Nord-Süd-Klassiker zwischen Werder und Bayern

In der zweiten Begegnung der Vorschlussrunde, die am 23. und 24. April ausgetragen wird, kommt es zu einem Nord-Süd-Klassiker: Werder Bremen empfängt den FC Bayern. Für den Rekordsieger, der im vergangenen im Endspiel gegen Eintracht Frankfurt verlor, ist der Cup-Triumph in dieser Saison alternativlos. Dies hatte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge bereits am Sonntavormittag in der Sky-Sendung "Wontorra - der Fußball-Talk" verdeutlicht: "Unser Ziel ist es, in diesem Jahr das Double zu holen."

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Internationale Pressestimmen zur Lehrstunde des FC Bayern gegen den BVB

Der FC Bayern hat gegen den BVB eine eindrucksvolle Show gezeigt und die Tabellenspitze zurückerobert. Der <b>SPORT</b>BUZZER zeigt die Reaktionen der internationalen Presse. Zur Galerie
Der FC Bayern hat gegen den BVB eine eindrucksvolle Show gezeigt und die Tabellenspitze zurückerobert. Der SPORTBUZZER zeigt die Reaktionen der internationalen Presse. ©

Die beiden Rekordfinalisten aus Bremen und München treffen bereits zum neunten Mal im DFB-Pokal aufeinander. Nur einmal gab es einen Werder-Sieg - im letzten der drei Endspiele zwischen beiden Klubs. Am 12. Juni 1999 setzte sich das Team von der Weser mit 6:5 im Elfmeterschießen durch und holte den vierten seiner sechs Cup-Siege. Auf der Trainerbank saß seinerzeit Thomas Schaaf, den Finaleinzug hatte aber Felix Magath erreicht, der jedoch zurückgetreten war.

Das Pokal-Endspiel am 25. Mai in Berlin

Zuletzt standen sich beide Vereine 2016 im Halbfinale gegenüber, die Münchner siegten vor eigenen Publikum mit 2:0 und gewannen dann in Berlin gegen Borussia Dortmund - ebenfalls im Elfmeterschießen. Es war der 18. und bislang letzte Pokalsieg des Bundesliga-Spitzenreiters. Bereits am 20. April treffen beide Vereine in der Liga aufeinander, dann aber in München. Das Pokal-Endspiel findet am 25. Mai im Berliner Olympiastadion statt.

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