11. August 2019 / 21:20 Uhr

DFB-Pokal kompakt: HSV und Köln zittern sich im Elfmeterschießen weiter - Duisburg souverän

DFB-Pokal kompakt: HSV und Köln zittern sich im Elfmeterschießen weiter - Duisburg souverän

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Der Hamburger SV, der 1. FC Köln und der MSV Duisburg dürfen über das Weiterkommen im Pokal jubeln.
Der Hamburger SV, der 1. FC Köln und der MSV Duisburg dürfen über das Weiterkommen im Pokal jubeln. © imago/Revierfoto/Jan Huebner
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Was für ein Drama: Der Hamburger SV und 1. FC Köln haben Blamagen in der ersten Runde des DFB-Pokals abgewendet und nach Elfmeterschießen die zweite Runde erreicht. Der HSV setzte sich beim Drittligisten Chemnitzer FC durch, der 1. FC Köln beim Zweitligisten SV Wehen Wiesbaden. Der MSV Duisburg hatte keine Probleme.

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Chemnitzer FC - Hamburger SV 7:8 nach Elfmeterschießen (0:0, 2:2)

Der Hamburger SV hat nach dem Wirbel um Bakery Jatta nur mit allergrößter Mühe eine Blamage beim Chemnitzer FC abgewendet. Erst im Elfmeterschießen rettete der Zweitligist den Einzug in die zweite Runde des DFB-Pokals. Der enttäuschende Tabellenvierte geriet am Sonntag gegen den Drittliga-Vorletzten zweimal in Rückstand. Vom Punkt setzte sich der HSV mit 6:5 (2:2, 2:2) durch. Den entscheidenden Elfmeter verwandelte Adrian Fein.

Der HSV in Noten: Die Einzelkritik zum Pokalerfolg beim Chemnitzer FC

Der Hamburger SV in Noten: Die Einzelkritik zum Pokalerfolg in Chemnitz Zur Galerie
Der Hamburger SV in Noten: Die Einzelkritik zum Pokalerfolg in Chemnitz ©
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Erst nach einer ereignislosen ersten Halbzeit entwickelte sich nach dem Seitenwechsel ein Pokal-Krimi mit Hochspannung. Für große Diskussionen sorgte der erste Führungs-Treffer der Gastgeber: HSV-Verteidiger Rick van Drongelen warf sich in der 56. Minute in letzter Sekunde in einen Schuss von CFC-Stürmer Tarsis Bonga. Schiedsrichter Dr. Robert Kampka entschied trotz großer Proteste auf Handelfmeter. Eine umstrittene Entscheidung. Chemnitz ging dank Dejan Bozic per Handelfmeter in der 57. Minute in Führung.

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Lukas Hinterseer glich für den HSV fünf Minuten später aus. Vor 13.130 Zuschauern schaffte Chemnitz aber die erneute Führung, diesmal traf Matti Langer (68.). Nur ein Freistoß durch Sonny Kittel (75.) hielt den HSV in der Partie.

SV Wehen Wiesbaden - 1. FC Köln 5:6 nach Elfmeterschießen (0:2, 3:3)

Das Pflichtspiel-Debüt des Kölner Cheftrainers Achim Beierlorzer ist im DFB-Pokal erst nach einer Zitterpartie und einem 3:2 im Elfmeterschießen (3:3, 2:2, 2:0) beim SV Wehen Wiesbaden gelungen. Vor 8000 Zuschauern in der ausverkauften BRITA-Arena hatte Bundesliga-Rückkehrer 1. FC Köln am Sonntag aber bis zum 1:0 durch Jhon Cordoba (39. Minute) viel Mühe gegen den Zweitliga-Aufsteiger. Das 2:0 kurz vor der Pause schoss Florian Kainz (42.). Mit einem Doppelpack sorgte Jeremias Lorch (53./56.) für das 2:2. Das Kölner 3:2 in der Verlängerung durch Louis Schaub (107.) konnte Daniel Kyereh (118.) erneut ausgleichen. Ausgerechnet Kyereh gehörte zu den den drei Schützen, die ihre Elfmeter vergaben. Für die Entscheidung zugunsten der Kölner sorgte Birger Verstraete.

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MSV Duisburg - Greuther Fürth 2:0 (2:0)

Der MSV Duisburg hat für eine kleine Überraschung in der ersten Runde gesorgt. Der Zweitliga-Absteiger setzte sich locker mit 2:0 (2:0) gegen die SpVgg Greuther Fürth durch. Dem Zweitligisten gelang bei den Zebras so gut wie nichts. Vor 13.542 Zuschauern in Duisburg ging die Mannschaft von Torsten Lieberknecht durch einen herrlichen Schlenzer aus 20 Metern von Lukas Daschner (4. Minute) in Führung. Tim Albunat (14.) baute den Vorsprung nach schöner Vorarbeit von Leroy-Jacques Mickels bei dessen erstem Startelf-Einsatz noch vor der Pause aus.

Die Spielvereinigung, die im vergangenen Jahr Borussia Dortmund in der ersten Runde noch am Rande einer Niederlage hatte, ließ vor allem in der ersten Halbzeit an Einsatzwillen vermissen. In der zweiten Halbzeit stemmte sich die Mannschaft von Stefan Leitl gegen die drohende Niederlage - doch Duisburg setzte sich schließlich verdient durch.

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