13. September 2020 / 21:01 Uhr

DFB-Pokal kompakt: Freiburg kommt mit blauem Auge davon - Heidenheim schon raus

DFB-Pokal kompakt: Freiburg kommt mit blauem Auge davon - Heidenheim schon raus

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Der SC Freiburg hat sich gegen Waldhof Mannheim in die nächste Runde gezittert. Für den 1. FC Heidenheim ist die Pokal-Saison bereits beendet.
Der SC Freiburg hat sich gegen Waldhof Mannheim in die nächste Runde gezittert. Für den 1. FC Heidenheim ist die Pokal-Saison bereits beendet. © imago images/Eibner
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Der SC Freiburg ist noch einmal mit einem blauen Auge davongekommen. Die Breisgauer haben in der ersten Runde des DFB-Pokals mit 2:1 bei Waldhof Mannheim gewonnen. Drittligist Wehen Wiesbaden hingegen schaffte die Überraschung gegen Zweitligist Heidenheim. Darmstadt drehte nach 0:2-Rückstand noch die Partie gegen Magdeburg.

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Waldhof Mannheim - SC Freiburg 1:2 (0:1)

Das war ganz knapp: Jonathan Schmid hat den Bundesliga-Klub SC Freiburg vor einer Blamage in der ersten Pokalrunde bewahrt. Die Breisgauer setzten sich beim Drittligisten Waldhof Mannheim mit 2:1 (1:0) durch. Kwon Chang-hoon brachte das klar bessere Team von Trainer Christian Streich, das kurzfristig auf Stammkeeper Mark Flekken verzichten musste, in der 19. Minute zunächst in Führung. Doch die Freiburger ließen in der zweiten Halbzeit nach. Dominik Martinovic (57.) besorgte den überraschenden Ausgleich für die Gastgeber. Ein Tor, das Freiburg taumeln ließ. Plötzlich drehten die Mannheimer auf. Fast aus dem Nichts fiel dann der Siegtreffer für den klaren Favoriten aus Freiburg. Schmid nutzte eine schwache Kopfball-Abwehr der Mannheimer aus und zog im Strafraum mit links ab - das erlösende 2:1.

Die Austragung des Spiels stand auf der Kippe. Nach zwei Corona-Fällen bei den Mannheimern kam erst am Samstagabend die Entwarnung durch das Gesundheitsamt der Stadt. Für "drei Personen – außer den beiden positiv Getesteten – wurde eine 14-tägige Quarantäne angeordnet", teilte die Stadt mit. Für die weiteren Spieler bestehe nach Ermittlung der Kontaktpersonen keine erhöhte Infektionsgefahr.

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SV Wehen Wiesbaden - 1. FC Heidenheim 1:0 (0:0)

In der vergangenen Saison scheiterten sie nur knapp am erstmaligen Bundesliga-Aufstieg in der Relegation gegen Werder Bremen. Jetzt sind die Spieler des Zweitligisten 1. FC Heidenheim bereits in der ersten Runde des DFB-Pokals gescheitert. In der Brita-Arena kassierte die Mannschaft von Trainer Frank Schmidt nach schwacher Leistung gegen den Drittligisten SV Wehen Wiesbaden eine 0:1-Niederlage. In der 61. Minute erzielte Phillip Tietz den Treffer des Tages. Aus gut 16 Metern donnerte der Stürmer den Ball unhaltbar ins Netz von Keeper Vitus Eicher.

1. FC Magdeburg - Darmstadt 98 2:3 (2:0. 2:2) n.V.

Es sah in der ersten Halbzeit alles nach einer Pokal-Überraschung aus - doch dann gingen dem 1. FC Magdeburg die Kräfte aus. Zweitligist SV Darmstadt hat die zweite Pokalrunde nach einem Kraftakt erreicht. Die Hessen setzten sich in der MDCC-Arena des Drittligisten aus Sachen-Anhalt nach 0:2-Rückstand noch mit 3:2 nach Verlängerung durch. Nach den frühen Treffern von Tobias Müller (14. Minute) und Christian Beck (26.) retteten sich die Darmstädter nach klarer Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte dank der Tore von Marvin Mehlem (53.) und Tobias Kempe (66.) noch in die Verlängerung. Mittelfeld-Spieler Mathias Honsak drehte die Partie mit seinem Treffer in der ersten Halbzeit der Verlängerung (100.) nach feinem Pass von Bayern-Leihgabe Lars-Lukas Mai dann komplett. Die Magdeburger bäumten sich in der zweiten Halbzeit zwar nochmal auf, Beck traf per Kopfball den Pfosten (113.), doch Darmstadt rettete die Führung über die Zeit.