17. Mai 2021 / 13:49 Uhr

Losverfahren wahrscheinlich: Arminia und Krähenwinkel hoffen auf DFB-Pokal-Einzug

Losverfahren wahrscheinlich: Arminia und Krähenwinkel hoffen auf DFB-Pokal-Einzug

Christoph Hage
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Der NFV entscheidet per Losverfahren, welche Amateurvereine in die 1. Hauptrunde des DFB-Pokals einziehen.
Der NFV entscheidet per Losverfahren, welche Amateurvereine in die 1. Hauptrunde des DFB-Pokals einziehen. © imago images/motivio
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Für die Amateurvereine in Niedersachsen geht es um den Einzug in die 1. Hauptrunde des DFB-Pokals. Arminia Hannover und der TSV Krähenwinkel/Kaltenweide hoffen auf ihr Glück. Denn: Der NFV wird wohl per Losverfahren entscheiden. 

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15 Teams – und eine Hoffnung: die Teilnahme an der 1. Hauptrunde des DFB-Pokals, die vom 6. bis zum 9. August über die Bühne gehen soll. Die drei größten Landesverbände – Niedersachsen, Bayern und Westfalen – stellen auch in der Saison 2021/2022 zwei Teilnehmer, die der Niedersächsische Fußball-Verband (NFV) in zwei Turnierbäumen ermittelt. Der Wettbewerb der Dritt- und Regionalligisten wird in den nächsten Tagen sportlich ermittelt, die Ober- und Landesligisten müssen dagegen aller Voraussicht nach auf ihr Losglück vertrauen.

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Am 22. (VfV 06 Hildesheim gegen SV Drochtersen/Assel) und 25. Mai (VfB Oldenburg – SV Meppen) werden im Halbfinale die beiden Teams gesucht, die am Finaltag der Amateure (29. Mai) bundesweit Aufmerksamkeit bekommen. Den Turnierbaum der Amateure bezeichnete Jürgen Stebani vom Spielausschuss hingegen schon vor Wochen als „Klotz am Bein“.

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Arminia und Krähen hoffen

Drei Spiele des Achtelfinales (SV Altenoythe – VfL Oldenburg, TuS Bersenbrück – SC Spelle-Venhaus, TB Uphusen – FC Hagen-Uthlede) mussten Anfang November des vergangenen Jahres infolge der Corona-Pandemie abgesagt werden. Der SV Arminia Hannover (3:1 gegen Eintracht Northeim), TSV Krähenwinkel/Kaltenweide (2:1 gegen SV Ramlingen/Ehlershausen), MTV Wolfenbüttel (3:2 beim MTV Gifhorn), SV Ahlerstedt/Ottendorf (4:1 gegen MTV Eintracht Celle) und die FT Braunschweig (9:8 im Elfmeterschießen gegen SVG Göttingen) haben das Viertelfinale hingegen bereits erreicht.

Vor zwei Wochen haben sich die elf Vereine aus der Ober- und Landesliga mit Stebani getroffen. Drei mögliche Varianten liegen auf dem Tisch: die sportliche Lösung, ein Elfmeterschießen auf den NFV-Plätzen in Barsinghausen oder das Losverfahren. Das Problem: Bis zum 1. Juli muss der NFV seine beiden Teilnehmer für die 1. Runde im DFB-Pokal melden. „Es wird wohl darauf hinauslaufen, dass gelost wird“, sagt Frank Willig aus dem Vorstand des SV Arminia. „Das wäre die sinnvollste Lösung, weil der Großteil noch nicht einmal trainieren darf und für fünf Elfmeter sich ins Auto setzen, macht auch keinen Sinn.“

Die Krähen haben mit dem Losverfahren im Übrigen schon gute Erfahrungen gemacht. Auf diese Weise hatte sich der Landesligist überhaupt erst für den NFV-Pokal 2020/2021 qualifiziert.