01. Juni 2014 / 19:27 Uhr

DFB-Pokal RB Leipzig empfängt SC Paderborn

DFB-Pokal RB Leipzig empfängt SC Paderborn

Clemens Haug
Leipziger Volkszeitung
DFB-Pokal RB Leipzig empfängt SC Paderborn
DFB-Pokal RB Leipzig empfängt SC Paderborn © dpa
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Die beiden Aufsteiger treten im Leipziger Zentralstadion gegeneinander an

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Leipzig. Aufsteiger gegen Aufsteiger: Im kommenden DFB-Pokal-Turnier tritt Zweitliga-Neuling RB Leipzig zu Beginn gegen Erstliga- Aufsteiger SC Paderborn an. Bei der Ziehung der ersten Runde in der ARD bestimmte das Los die Westfalen als ersten Gegner für die Bullen. Die Partie wird in der Leipziger Red Bull Arena ausgetragen.

Vor allem Diego Demme freut sich auf das Duell. Im Winter wechselte er vom SC Paderborn zu RasenBallsport Leipzig, damals trennte beide Vereine eine Liga. Demme stieg mit dem ambitionierten Verein des österreichischen Brause-Konzerns Red Bull auf.

Doch wenn Leipzig und Paderborn am Wochenende vom 15. bis 18. August in der ersten Runde des DFB-Pokals aufeinander treffen, spielt Demme immer noch eine Klasse tiefer als sein Ex-Verein. Weil Paderborn im Sommer sensationell in die erste Bundesliga aufstieg.

Umso mehr freut sich der Mittelfeldspieler auf das Duell gegen seine alte Mannschaft: „Jetzt sehen meine alten Mitspieler endlich auch mal das Stadion und die Stimmung bei uns.“ Sein Trainer Alexander Zorniger lobt den Bundesliga-Aufsteiger: „Sie haben einen tollen Trainer und eine tolle Mannschaft.“ Allerdings warnt er: „Ähnlich wie Augsburg im Vorjahr wird uns Paderborn nicht unterschätzen.“

Es ist ein unangenehmes Los, doch Sportdirektor Ralf Rangnick findet: „Es ist immer gut, gegen einen Gegner zu anzutreten, der nicht in der gleichen Liga spielt.“ RB Leipzig hat als Zweitligist immerhin zwei Wochen Vorsprung im Liga-Betrieb.

Für RB Leipzig ist es die dritte Teilnahme am DFB-Pokal. 2011 erreichte der damalige Regionalligist nach einem sensationellen 3:2-Erfolg gegen den VfL Wolfsburg sogar die zweite Runde. Dort schieden die Messestädter mit 0:1 gegen den FC Augsburg aus. Im Vorjahr waren die Fuggerstädter erneut Endstation für RB Leipzig. In der ersten Runde siegte Augsburg diesmal 2:0.

Im kommenden Turnier spielen auch zwei andere sächsischen Clubs zunächst zu Hause: In Dresden empfängt der Dynamo Schalke 04. Und die Chemnitzer FC bekommen Besuch vom FSV Mainz 05. Nur Erzgebirge Aue muss auswärts spielen, das Team dafür aber nicht besonders weit fahren: Carl Zeiss Jena erwartet den Zweitligisten.

Alle Ansetzungen in der Übersicht

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