11. November 2020 / 11:35 Uhr

DFB-Pokal: FC Schalke 04 und SSV Ulm vor Heimrechttausch - Testspiel vor Fans als Ausgleich?

DFB-Pokal: FC Schalke 04 und SSV Ulm vor Heimrechttausch - Testspiel vor Fans als Ausgleich?

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Das DFB-Pokal-Spiel der zweiten Runde zwischen dem SSV Ulm und dem FC Schalke 04 könnte in der Arena in Gelsenkirchen ausgetragen werden.
Das DFB-Pokal-Spiel der zweiten Runde zwischen dem SSV Ulm und dem FC Schalke 04 könnte in der Arena in Gelsenkirchen ausgetragen werden. © Maik Hölter/TEAM2sportphoto/Pool/Imago Images (Montage)
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Der SSV Ulm und der FC Schalke werden für das DFB-Pokalspiel der zweiten Runde voraussichtlich das Heimrecht tauschen und die Partie damit in Gelsenkirchen austragen. Das deutete ein Ulmer Vorstandsmitglied an. Als Ausgleich könnten die Schalker ein Testspiel in Ulm bestreiten, sobald wieder Fans zugelassen sind.

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Das Zweitrunden-Spiel im DFB-Pokal zwischen dem Regionalligisten SSV Ulm und dem Bundesligisten FC Schalke 04 wird voraussichtlich in Gelsenkirchen stattfinden. Die Ulmer hätten beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) einen Tausch ihres Heimrechts beantragt, berichtet die Südwestpresse. Die Zweitrunden-Spiele sind für den 22. und 23. Dezember angesetzt.

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„Die Entscheidung liegt beim DFB“, zitiert das Blatt Vereinsvorstand Anton Gugelfuß. Er erwarte eine baldige Antwort. Grund für den Antrag seien die wegen der Coronavirus-Pandemie fehlenden Zuschauer und die zu dieser Jahreszeit unvorhersehbaren Platzverhältnisse im Donaustadion, das nicht über eine Rasenheizung verfügt.

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Als Ausgleich hoffen die Ulmer auf ein heimisches Testspiel gegen Schalke, sobald wieder Fans zugelassen sind. Entsprechende Gespräche mit den Königsblauen hätten die Schwaben bereits geführt. „Es ist mehr oder weniger ein Deal“, sagte Gugelfuß. Die Schalker hatten schon ihr verspätetes Erstrunden-Spiel im Pokal gegen den Regionalligisten 1. FC Schweinfurt (4:1) zuhause statt auswärts ausgetragen. Der Begegnung war eine gerichtliche Auseinandersetzung zwischen Schweinfurt und Drittliga-Aufsteiger Türkgücü München um das Startrecht für den Bayerischen Fußball-Verband (BFV) vorausgegangen.