16. November 2022 / 17:46 Uhr

DFB positioniert sich vor Wahl des FIFA-Präsidenten klar: Gianni Infantino erhält keine Unterstützung

DFB positioniert sich vor Wahl des FIFA-Präsidenten klar: Gianni Infantino erhält keine Unterstützung

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
FIFA-Präsident Gianni Infantino erhält bei einer erneuten Kandidatur vom DFB keine Unterstützung.
FIFA-Präsident Gianni Infantino erhält bei einer erneuten Kandidatur vom DFB keine Unterstützung. © dpa
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Bei der FIFA-Präsidentschaftswahl am 16. März erhält Amtsinhaber Gianni Infantino vom DFB keine Unterstützung. Das machte DFB-Boss Bernd Neuendorf am Mittwoch klar. Einen Gegenkandidaten stellt der deutsche Verband aber nicht auf.

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) verzichtet bei der Wahl zum FIFA-Präsidenten im kommenden März auf einen eigenen Kandidaten, verweigert aber auch Amtsinhaber Gianni Infantino die Unterstützung. Das habe das DFB-Präsidium in einer Schalte einstimmig beschlossen, teilte der Verband am Mittwoch mit. Kurz vor dem WM-Start erneuerte der DFB seine Kritik am Weltverband, der vom Schweizer Infantino geführt wird.

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"Tatsache ist: Viele Verbände haben ihre Unterstützung für den amtierenden Präsidenten Gianni Infantino bereits signalisiert", wurde DFB-Präsident Bernd Neuendorf mit Blick auf den FIFA-Kongress am 16. März in Ruandas Hauptstadt Kigali zitiert. Am Mittwoch endete die Nominierungsfrist für den Posten des obersten FIFA-Vertreters.

Neuendorf und DFB erwarten sich transparente Entscheidungsprozesse bei der FIFA

Der DFB gehört nicht zu den Infantino-Unterstützern: Mit der Entscheidung wolle man auch zum Ausdruck bringen, "dass wir uns seitens der FIFA ein deutlicheres Bekenntnis für die Menschenrechte sowie ein größeres Engagement in humanitären Fragen gewünscht hätten", teilte Neuendorf mit.

Der DFB erwarte transparente Entscheidungsprozesse in der FIFA und bleibe bei seinen Forderungen nach der Einrichtung eines Entschädigungsfonds für die Angehörigen der verstorbenen oder verletzten Arbeiter auf den WM-Baustellen in Katar. Dort beginnt am Sonntag die bis zum 18. Dezember andauernde Weltmeisterschaft.

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