26. Oktober 2020 / 14:23 Uhr

DFB-Präsident Fritz Keller bedauert Abgang von DFL-Boss Christian Seifert: "Unverzichtbarer Streiter"

DFB-Präsident Fritz Keller bedauert Abgang von DFL-Boss Christian Seifert: "Unverzichtbarer Streiter"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Ich bedaure es sehr, dass Christian Seifert nur noch bis 2022 Geschäftsführer der DFL bleibt, sagt DFB-Präsident Fritz Keller (r.).
"Ich bedaure es sehr, dass Christian Seifert nur noch bis 2022 Geschäftsführer der DFL bleibt", sagt DFB-Präsident Fritz Keller (r.). © imago images/Contrast
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Nach dem angekündigten Ende der Amtszeit von Christian Seifert als DFL-Boss im Juni 2022 hat sich auch DFB-Präsident Fritz Keller bedauernd geäußert. Seifert habe die Bundesliga bislang herausragend durch die Corona-Pandemie geführt.

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Fritz Keller sieht im scheidenden DFL-Boss Christian Seifert einen "unverzichtbaren, leidenschaftlichen, kenntnisreichen Streiter für den gesamten deutschen Fußball“. Dies sagte der Präsident des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) am Montag in einer Stellungnahme. Seifert hatte zuvor angekündigt, seinen bis 30. Juni 2022 laufenden Vertrag als Geschäftsführer der Deutschen Fußball Liga nicht zu verlängern.

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"Ich bedaure es sehr, dass Christian Seifert nur noch bis 2022 Geschäftsführer der DFL bleibt“, sagte Keller weiter. Dieser vertrete nicht nur den Profifußball seit 15 Jahren glänzend und habe in dieser Zeit große wirtschaftliche Erfolge für die Klubs errungen und damit auch sportliche möglich gemacht. Seifert habe die Bundesliga bislang auch herausragend durch die Corona-Pandemie geführt.

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"Christian Seifert hat als Chef der DFL den deutschen Profifußball in wirtschaftlich bis dahin unerreichte Dimensionen geführt. Dies ist seinem Scharfsinn, seinem Verhandlungsgeschick und seiner wirtschaftlichen Expertise zuzuschreiben“, sagte DFB-Vizepräsident Rainer Koch der Deutschen Presse-Agentur.

Gerade in den vergangenen Jahren habe man die unterschiedlichen Interessenlagen wechselseitig zunehmend besser verstanden und sich für ein gutes Miteinander von Profi- und Amateurfußball eingesetzt. Die DFL ist die Dachorganisation der 36 Vereine der 1. und 2. Liga, die Zusammenarbeit und die Geldflüsse mit dem DFB sind im Grundlagenvertrag geregelt.