17. November 2022 / 21:00 Uhr

DFB-Profi wirklich fit für WM? Lukas Klostermann erklärt Form nach Verletzung

DFB-Profi wirklich fit für WM? Lukas Klostermann erklärt Form nach Verletzung

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Lukas Klostermann spricht vor WM-Start über seine Fitness.
Lukas Klostermann spricht vor WM-Start über seine Fitness. © IMAGO/Ulmer/Teamfoto
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Seine frühe Auswechslung bei der WM-Generalprobe im Oman bereitete Fans und Experten Sorge: Lukas Klostermann fiel mit einem Syndesmoseriss über weite Strecken der Hinrunde aus. Bundestrainer Hansi Flick nominierte den Rechtsverteidiger trotzdem für die Weltmeisterschaft. In einem Interview hat der Leipzig-Profi nun über seine Fitness gesprochen.

Mit seiner Nominierung für die anstehende Weltmeisterschaft in Katar war nicht unbedingt zu rechnen gewesen: Trotz langer Verletzungspause und nur einem absolvierten Bundesliga-Spiel in dieser Saison berief Bundestrainer Hansi Flick RB-Leipzig-Profi Lukas Klostermann in den WM-Kader. Ein Syndesmoseriss stoppte Klostermann nach dem ersten Liga-Spieltag. Kritiker der Nominierung sahen sich bestätigt, als der Rechtsverteidiger bei der DFB-Generalprobe im Oman (1:0) bereits nach 34 Minuten ausgewechselt wurde. Doch es gibt Entwarnung: Der frühe Wechsel war geplant – und in einem Interview mit dem Kicker hat der Abwehrspieler nun über seinen aktuellen, vielversprechenden Fitnessstand gesprochen.

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Demnach fühlt sich der 26-Jährige nach der überstandenen Verletzung wieder topfit. "Es war seit der Verletzung Anfang August klar, dass ich nach Plan drei Monate später wieder komplett fit bin - und so ist es ja auch gekommen. Es war eine Punktlandung, aber ich blicke jetzt sehr zuversichtlich auf die kommenden Wochen", sagte der Leipzig-Profi, mit dem Flick wohl fest auf der rechten Abwehrseite plant. Bedenken über den Zustand des pfeilschnellen Verteidigers sind offenbar nicht angebracht: "Ich bin ja schon seit einer Weile wieder voll im Teamtraining und in einer Verfassung, in der ich der Mannschaft helfen kann", erklärte der Ex-Bochumer. "Wenn der Bundestrainer nicht auch davon überzeugt gewesen wäre, hätte er mich wohl auch nicht nominiert."

Flick konnte seinen Wunschspieler im Oman wegen der fehlenden Spielpraxis nur die 34 Minuten spielen lassen. "Wir hätten uns natürlich gewünscht, dass er in Leipzig schon ein paar Minuten gehabt hätte, aber das ist kein Problem", sagte Flick nach der Partie. Beim 2:1 seiner Leipziger im letzten Spiel vor der WM-Pause gegen Werder Bremen saß Klostermann 90 Minuten auf der Bank. Der Spielerlauf in Bremen sei "nicht so richtig geeignet" für sein Comeback gewesen, berichtete der 19-malige Nationalspieler. "Da muss man ehrlicherweise sagen, dass das Ergebnis der Mannschaft an erster Stelle steht und nicht, Spielern auf Teufel komm raus noch Spielpraxis zu geben."

Zu genug Einsätzen könnte Klostermann ohnehin bei der WM kommen: Flicks Team startet am 23. November gegen Japan in die Wüsten-WM. Die weiteren Vorrundengegner sind dann Spanien am 27. November und Costa Rica am 1. Dezember.

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