05. April 2020 / 14:47 Uhr

DFB: Regularien im Spielbetrieb können angepasst werden

DFB: Regularien im Spielbetrieb können angepasst werden

Jan-Philipp Brömsen
Göttinger Tageblatt
Der DFB hat am Freitagnachmittag seine Regularien für den Spielbetrieb der laufenden Saison angepasst. Thomas Hellmich sieht diese Entscheidung als Lösungsansatz für künftige Maßnahmen.
Der DFB hat am Freitagnachmittag seine Regularien für den Spielbetrieb der laufenden Saison angepasst. Thomas Hellmich sieht diese Entscheidung als Lösungsansatz für künftige Maßnahmen. © Schneemann
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Aufgrund der Corona-Pandemie bleibt offen, ob die Ligen im Amateurbereich zu Ende gespielt werden. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat eine Lockerung der bisherigen Regularien in Aussicht gestellt - das sieht Thomas Hellmich aus dem Kreisvorstand Göttingen-Osterode als Chance.

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Die Veränderungen des DFBs betreffen die aktuelle und kommende Saison. So könne zum Beispiel die Saison über den 30. Juni hinaus ausgedehnt werden. Konkret sind die Pläne vor allem für die 3. Liga, die Regionalliga und alle anderen Amateurklassen. Zudem betroffen sind die Frauen- und Jugendwettbewerbe.

Saison kann verlängert werden

Die wichtigsten Neuerungen sind, dass die aktuell unterbrochene Saison über den 30. Juni hinaus verlängert werden kann. Das bedeutet, dass die Spiele auch noch im Sommer ausgetragen werden können. Auch die neue Saison kann dann entsprechend angepasst werden. Ab der Saison 2021/2022 soll dann alles wieder normal laufen.

Im Zuge der Ausweitung der Spielzeiten sollen auch Spielberechtigungen, Wechselfristen und Verträge mit Spielern und Spielerinnen zeitlich angepasst werden, hieß es in der Mitteilung des DFB. Zudem sollen im Fall eines kompletten Saisonabbruchs Sonderregelungen bezüglich von Auf- und Abstiegen möglich sein.

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„Wir als Kreis können sowieso keine Entscheidungen treffen – da sind wir vom Verband abhängig“, sagt Thomas Hellmich, stellvertretender Vorsitzender des Kreises Göttingen-Osterode. Hellmich, der selbst die Bezirksliga-Herren der SG Lenglern trainiert, gehe es um den Sport. Und dabei solle ein Wettbewerb möglicht zu Ende gespielt werden.

„Raum für Kreativität“

„Ich bin über die Entscheidung des DFB ganz froh. Sicherlich könnte diese zu einer positiven Beeinflussung auf die Maßnahmen des Verbandes führen“, betont Hellmich, der zugleich feststellt, dass nunmehr ein Raum für Kreativität geschaffen worden sei. „Ein Ansatz einer Lösung – dennoch müssen wir die Entwicklung der nächsten Wochen im Auge behalten“, ergänzt der Lenglerner.