07. Oktober 2019 / 17:35 Uhr

Personalsorgen beim DFB-Team: Joachim Löw nominiert Robin Koch und Sebastian Rudy nach

Personalsorgen beim DFB-Team: Joachim Löw nominiert Robin Koch und Sebastian Rudy nach

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Bundestrainer Joachim Löw (l) hat Robin Koch (r) und Sebastian Rudy (m) nachnominiert. 
Bundestrainer Joachim Löw (l) hat Robin Koch (r) und Sebastian Rudy (m) nachnominiert.  © Getty Images / Imago Images / Montage
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Joachim Löw muss in den Spielen gegen Argentinien und Estland auf zahlreiche Stammspieler verzichten. Für die ebenfalls angeschlagenen Ilkay Gündogan und Timo Werner sind nun der Freiburger Robin Koch und der Hoffenheimer Sebastian Rudy neu im Kader mit dabei.

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Bundestrainer Joachim Löw hat wieder einmal eine Überraschung aus dem Hut gezaubert. Der noch recht unbekannte Freiburger Robin Koch und der 27-malige Nationalspieler Sebastian Rudy von der TSG Hoffenheim wurden für das Testspiel gegen Argentinien (Mittwoch) und das EM-Qualifikationsspiel gegen Estland (Sonntag) nachnominiert. Koch könnte gegen Argentinien sein Debüt im DFB-Dress feiern. Der Innenverteidiger mischt aktuell mit dem SC Freiburg die Liga auf und steht mit den Breisgauern auf Platz vier der Tabelle. Der zentrale Mittelfeldspieler Rudy hat am 15. November 2018 sein letztes Spiel für den DFB bestritten. Damals spielte er 25 Minuten lang beim 3:0-Sieg im Freundschaftsspiel gegen Russland.

Grund für die zwei Nachnominierungen ist der Aufall der etablierten DFB-Spieler Ilkay Gündogan und Timo Werner. ManCity-Profi Gündogan muss aufgrund muskulärer Probleme zumindest gegen Argentinien passen. Auch RB-Leipzig-Profi Werner wird gegen die Südamerikaner nicht zum Einsat kommen - er leidet an einem grippalen Infekt.

Der DFB-Kader für die Spiele gegen Argentinien und Estland

Tor: Manuel Neuer (FC Bayern München) Zur Galerie
Tor: Manuel Neuer (FC Bayern München) ©
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Bundestrainer Löw muss bereits auf zwölf Spieler aus dem DFB-Kader verzichten

Der Ausfall der beiden Leistungsträger für das Spiel gegen Argentinien ist nicht die einzige Hiobsbotschaft für Löw: Auch auf Toni Kroos, Matthias Ginter und Jonas Hector muss der Bundestrainer bei den Länderspielen gegen Argentinien und gegen Estland verzichten. Daneben fallen auch Antonio Rüdiger, Kevin Trapp, Nico Schulz, Leon Goretzka, Julian Draxler, Thilo Kehrer und Leroy Sané aus.

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Trotz seines Lazaretts will der Bundestrainer aber die Erwartungen nicht zurückschrauben. "Es ist eine gute Geschichte gegen so ein Spitzenteam wie Argentinien anzutreten, für jeden Einzelnen. Am Mittwoch spielt das Ergebnis dabei nicht so eine große Rolle. Gegen Estland wollen wir dann gewinnen und werden es auch."

Auf den Ausfall von Kroos reagierte er bereits mit der erstmaligen Berufung von Suat Serdar (FC Schalke 04). Ohnehin wurde mit Nadiem Amiri bereits ein potenzieller Debütant nominiert. Eine Rückholaktion des ausgebooteten Mats Hummels schloss der Bundestrainer aus: "An ihn habe ich nicht gedacht. Ich habe vor einigen Wochen gesagt, dass wir erstmal unseren Weg mit den jungen Spielern gehen. Es gibt jetzt keine Veranlassung, den Mats zu nominieren."

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