06. März 2020 / 13:39 Uhr

DFB-Sportgericht: Eintracht-Profi Kostic nach Platzverweis lange gesperrt – auch in der nächsten Pokal-Saison

DFB-Sportgericht: Eintracht-Profi Kostic nach Platzverweis lange gesperrt – auch in der nächsten Pokal-Saison

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Filip Kostic (r.) wurde vom Sportgericht des DFB für vier Pokalspiele gesperrt.
Filip Kostic (r.) wurde vom Sportgericht des DFB für vier Pokalspiele gesperrt. © imago images/Sven Simon
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Eintracht Frankfurt muss im DFB-Pokal lange auf Filip Kostic verzichten. Nach seinem Tritt gegen Werder-Profi Ömer Toprak wurde der Serbe vom Sportgericht des DFB lange gesperrt.

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Eintracht Frankfurt muss für den Rest der DFB-Pokal-Saison auf Filip Kostic verzichten. Nach seiner Roten Karte beim 2:0 (1:0)-Heimsieg im Viertelfinale gegen Werder Bremen wurde der Serbe vom Sportgericht des DFB für vier Cup-Partien gesperrt. Das Urteil gab der Verband am Freitagmittag bekannt. Kostic würde somit auch im Pokalfinale gesperrt sein, sollte die Eintracht das Halbfinale überstehen.

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Kostic auch in der kommenden Saison gesperrt

Als Begründung für die Sperre nannte der DFB am Freitag "rohes Spiel". Wegen seines harten Fouls an Werder Bremens Abwehrspieler Ömer Toprak beim Viertelfinale des DFB-Pokals hatte Kostic die Rote Karte gesehen. Der Serbe wird der SGE in jedem Fall auch in den ersten beiden Partien der kommenden Saison fehlen. Sollte die Eintracht im Halbfinale, das am Sonntag ausgelost wird (18.00 Uhr, ARD), ausscheiden, würde Kostic sogar ein mögliches Achtelfinale 2020/21 verpassen.

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Wie die Frankfurter mit dem Urteil umgehen, ist noch offen. Die Eintracht kann innerhalb eines Werktags Einspruch beim Sportgericht einlegen, so der DFB. Der Sportvorstand der Hessen Fredi Bobic hatte nach dem Platzverweis eine Regeländerung angeregt: "Normalerweise müssen alle Karten nach einem Halbfinale gelöscht werden - ob Gelb oder Rot oder wie auch immer. Du nimmst den Jungs eine große Geschichte weg."

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