08. Dezember 2020 / 07:38 Uhr

Trotz 0:6-Klatsche gegen Spanien: Früherer Nationalspieler Mata sieht Deutschland "weiterhin als EM-Favorit"

Trotz 0:6-Klatsche gegen Spanien: Früherer Nationalspieler Mata sieht Deutschland "weiterhin als EM-Favorit"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Ich sehe Deutschland aufgrund seiner Mannschaft und seines Niveaus weiterhin als Favorit“, sagt der frühere spanische Nationalspieler Juan Mata.
"Ich sehe Deutschland aufgrund seiner Mannschaft und seines Niveaus weiterhin als Favorit“, sagt der frühere spanische Nationalspieler Juan Mata. © dpa (2)
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Ausgerechnet der frühere spanische Nationalspieler Juan Mata hat die deutsche Nationalmannschaft zum Kreis der Titelanwärter bei der EM im nächsten Jahr dazugezählt. "Deutschland spielt einen attraktiven Fußball, der auch Ergebnisse liefert", sagte der Profi von Manchester United.

Trotz der herben 0:6-Niederlage gegen Spanien räumt der frühere spanische Nationalspieler Juan Mata der deutschen Nationalmannschaft bei der Europameisterschaft im kommenden Jahr große Chancen auf den Titel ein. "Ich sehe Deutschland aufgrund seiner Mannschaft und seines Niveaus weiterhin als Favorit“, sagte Mata in einem von Common Goal organisierten Mediengespräch. Der Fußballprofi ist Gründer der Initiative, bei der zahlreiche Akteure ein Prozent ihrer jährlichen Einkünfte für wohltätige Projekte spenden.

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Die DFB-Elf hatte Mitte November zum Abschluss der Nations League mit 0:6 gegen Spanien die höchste Länderspiel-Niederlage seit 89 Jahren kassiert. "Klar - in diesem Spiel lief es nicht gut für das deutsche Team und für Spanien dagegen phänomenal“, sagte Mata, der bei Manchester United unter Vertrag steht. "Aber das heißt auf keinen Fall, dass Deutschland nicht weiter wichtige Titel gewinnen kann. Deutschland spielt einen attraktiven Fußball, der auch Ergebnisse liefert.“ Mata absolvierte sein letztes Länderspiel Ende 2016.

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Die hohe Niederlage hatte in Deutschland neue Diskussionen um Bundestrainer Joachim Löw in Gang gesetzt, der sich am Montag ausführlich zu seiner Situation äußerte. Der Bundestrainer kritisierte zudem die DFB-Pressemitteilung nach dem Spanien-Debakel. Dort hatte es geheißen, dass der Bundestrainer nach der sportlichen Enttäuschung nun eine "emotionale Distanz" aufbauen müsse. Außerdem sprach er von "Explosionsgefahr, wenn die Dinge nach außen gehen".