02. Oktober 2017 / 09:14 Uhr

DFB-Trainer-Lehrling Miroslav Klose schwärmt von Timo Werner

DFB-Trainer-Lehrling Miroslav Klose schwärmt von Timo Werner

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Trainer-Azubi mit Ambitionen: Miroslav Klose
Trainer-Azubi mit Ambitionen: Miroslav Klose © imago
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Beim DFB ist Miroslav Klose Trainerlehrling von Bundestrainer Joachim Löw. Doch dabei soll es nicht bleiben. Er strebt eine eigene Trainerkarriere an - und schwärmt von Leipzig-Star Timo Werner.

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Vorteil Werner!

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Mario Gomez, Sandro Wagner, Lars Stindl - oder Timo Werner. Aktuell hat Bundestrainer Joachim Löw die Qual der Wahl, wen er als Stürmer mit zur Weltmeisterschaft im kommenden Jahr nehmen wird - sollten alle fit sein. Für Miroslav Klose, seit einem Jahr Azubi im Trainerstab der Nationalmannschaft, hat einer allerdings klar die Nase vorn, wenn es um den Stammplatz im Zentrum geht: Werner.

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"Mit seiner Dynamik und seinen geschickten, schnellen Wendungen ist er bei seinen Diagonalläufen in Höchstgeschwindigkeit schwer zu fassen, wenn er im ganz kurzen rechten Winkel Richtung Tor abbiegt", sagt Klose dem Kicker und sieht ihn international auf einer Stufe mit Kylian Mbappe (Paris Saint-Germain) und Marco Asensio (Real Madrid).

Klose sieht Stindl auf einem guten Level

Obwohl Werner seit dem Champions-League-Spiel von RB Leipzig bei Besiktas Istanbul fehlt, sieht er Werner im deutschen Team durchaus als Stürmer Nummer eins. "Er hat einen Lauf, der hoffentlich anhält", sagt Klose. Allerdings wird Werner die Länderspiele wohl absagen müssen.

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Stattdessen könnte Lars Stindl erneut eine Chance bekommen. "Ein solcher Typ fehlte uns", sagt Klose und schwärmt: "Wie der den Ball hält! Er kann als Stürmer, Zehner und über außen spielen. Stindl sucht - wie ich früher - seinen Raum. Er variiert mehr als Werner und hat gelernt, sich anders zu bewegen, weil er nicht dieses Höchsttempo hat. Auch Stindl ist nicht greifbar, er geht mal lang, kurz, quer oder in den Rücken."

Und wie geht es für Klose weiter?

Der ehemalige Nationalspieler fokussiert sich derzeit voll und ganz auf eine Trainerkarriere. "Meine Zukunft liegt auf dem Rasen", sagt er dem Kicker. Am liebsten in der Bundesliga. "Die bleibt mein Traum als Trainer."

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FC Bayern: Diese Profis verpassten den großen Durchbruch

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Tim Borowski (2008 bis 2009): Nach acht Profijahren im Trikot von Werder Bremen fühlte sich Borowski reif für neue Aufgaben. Klinsmann lockte den Nationalspieler ablösefrei an die Isar. „Ich will bei Bayern den nächsten Schritt machen“, sagte Borowski im Sommer 2008. Es wurde ein Rückschritt. Der Mittelfeldspieler kam nie über die Reservistenrolle hinaus, wurde 20-mal eingewechselt und kehrte nach einem Jahr zurück nach Bremen. So gut wie in seinen ersten Werder-Jahren spielte Borowski aber nie wieder. © dpa | imago

Ganz konkret könnte er sich eine Station bei seinem ehemaligen Verein FC Bayern durchaus vorstellen - sogar wünschen. "Bei Bayern wäre jeder gerne Trainer; ich wohne ja in München."