13. März 2018 / 10:49 Uhr

DFB trennt sich von Frauen-Bundestrainerin Steffi Jones - Hrubesch übernimmt

DFB trennt sich von Frauen-Bundestrainerin Steffi Jones - Hrubesch übernimmt

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Steffi Jones ist nicht mehr Frauen-Bundestrainerin, Horst Hrubesch übernimmt zeitweise.
Steffi Jones ist nicht mehr Frauen-Bundestrainerin, Horst Hrubesch übernimmt zeitweise. © Imago-Montage
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Die ehemalige Top-Fußballerin Steffi Jones ist nicht länger Trainerin der deutschen Frauen-Nationalmannschaft.

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Steffi Jones ist von ihren Aufgaben als Trainerin der deutschen Frauen-Nationalmannschaft entbunden worden. Das teilte der Deutsche Fußball-Bund am Dienstag in Frankfurt am Main mit. Zu dieser Entscheidung sei das DFB-Präsidium bei einer Telefonkonferenz gekommen. Es folgte damit einer Empfehlung des Direktors Nationalmannschaften Oliver Bierhoff sowie des Sportlichen Leiters Joti Chatzialexiou.

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„Steffi Jones ist die Aufgabe als Trainerin mit großem Engagement und Einsatz angegangen, dafür möchte ich ihr im Namen des gesamten Präsidiums sehr herzlich danken. Sie ist und bleibt ein prägendes Gesicht des deutschen Frauenfußballs, und ich würde mich freuen, wenn sie in anderer Funktion dem DFB und dem Frauenfußball erhalten bleibt“, kommentierte DFB-Chef Reinhard Grindel die brisante Personalie.

Die bisherigen Trainerinnen und Trainer der DFB-Frauen:

Gero Bisanz: 1982 bis 1996. Bisanz (hier bei der WM 1995 mit Silvia Neid) baute die deutsche Frauen-Nationalmannschaft mit auf. Unter seiner Leitung wurde Deutschland Vize-Weltmeister 1995 sowie Europameister 1989, 1991, 1995. Zur Galerie
Gero Bisanz: 1982 bis 1996. Bisanz (hier bei der WM 1995 mit Silvia Neid) baute die deutsche Frauen-Nationalmannschaft mit auf. Unter seiner Leitung wurde Deutschland Vize-Weltmeister 1995 sowie Europameister 1989, 1991, 1995. ©
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HSV-Stürmer Horst Hrubesch gewinnt am 25.05.1983 in Athen ein Kopfball-Duell gegen den Italiener Sergio Brio, während die Turiner Antonio Cabrini (l) und Michel Platini (r) die Aktion beobachten. Im Finale des Europapokals der Landesmeister schlugder Hamburger SV den italienischen Vertreter Juventus Turin mit 1:0 und holt sich damit den Titel. Zur Galerie
HSV-Stürmer Horst Hrubesch gewinnt am 25.05.1983 in Athen ein Kopfball-Duell gegen den Italiener Sergio Brio, während die Turiner Antonio Cabrini (l) und Michel Platini (r) die Aktion beobachten. Im Finale des Europapokals der Landesmeister schlugder Hamburger SV den italienischen Vertreter Juventus Turin mit 1:0 und holt sich damit den Titel. ©

Als Interimslösung für die beiden bevorstehenden Spiele im April gegen Tschechien und in Slowenien wird Horst Hrubesch (66) die Mannschaft übernehmen. Ulrike Ballweg und Thomas Nörenberg werden Assistenten. Hrubesch war 2016 in Rio Coach der deutschen Auswahl der Männer, die bei den Olympischen Spielen Silber geholt hatte.

Ausschlaggebend für die Beurlaubung der 45-jährigen Jones waren wohl das Aus im EM-Viertelfinale 2017 und jüngst der letzte Platz bei einem Einladungsturnier in den USA. Mit Jones sei am Montag bei einem persönlichen Treffen über die Situation gesprochen geworden.