08. Oktober 2020 / 13:36 Uhr

DFB gibt Kader für Ukraine-Reise bekannt: Löw streicht fünf Spieler

DFB gibt Kader für Ukraine-Reise bekannt: Löw streicht fünf Spieler

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Benjamin Henrichs und Mahmoud Dahoud gehören nicht mehr zum Kader des DFB für das Länderspiel gegen die Ukraine.
Benjamin Henrichs und Mahmoud Dahoud gehören nicht mehr zum Kader des DFB für das Länderspiel gegen die Ukraine. © imago images/Montage
Anzeige

Der DFB hat einen Tag nach dem Länderspiel gegen die Türkei sein Aufgebot für die anstehende Nations-League-Partie gegen die Ukraine angepasst. Bundestrainer Joachim Löw strich insgesamt fünf Stars, darunter Mahmoud Dahoud, der gegen die Türkei debütiert hatte.

Anzeige

Bundestrainer Joachim Löw hat am Tag nach dem turbulenten Testspiel gegen die Türkei (3:3) Veränderungen an seinem Kader vorgenommen und vor dem Nations-League-Spiel gegen die Ukraine am Samstag insgesamt fünf Spieler gestrichen. Das DFB-Team macht sich somit mit einem reduzierten Aufgebot von nur noch 23 Spielern auf den Weg ins Corona-Risikogebiet, wo am Wochenende der erste Sieg im Wettbewerb erkämpft werden soll.

Anzeige

Wie der DFB am Donnerstagmittag bestätigte, werden Benjamin Henrichs (RB Leipzig), Nico Schulz und Mahmoud Dahoud (beide Borussia Dortmund), Niklas Stark (Hertha BSC) sowie Nadiem Amiri (Bayer 04 Leverkusen) nicht mit dem DFB-Tross nach Osteuropa reisen. Stattdessen berief der Bundestrainer anders als gegen die Türkei die Bayern-Kräfte um DFB-Kapitän Manuel Neuer, Toni Kroos (Real Madrid) und Timo Werner (Chelsea) und die Leipziger Marcel Halstenberg und Lukas Klostermann, die zuletzt noch gefehlt hatten.

Ukraine und Schweiz: Das ist der DFB-Kader für die Nations-League-Spiele

Mit diesem Kader geht Bundestrainer Joachim Löw in die nächsten Spiele. Zur Galerie
Mit diesem Kader geht Bundestrainer Joachim Löw in die nächsten Spiele. ©

Seit fast einem Jahr hat das Löw-Team nicht mehr gewonnen. Auch wenn es dabei eine lange Pause wegen der Corona-Pandemie gab und der viermalige Weltmeister gleichzeitig seit 13 Monaten ungeschlagen ist: Das lange Warten auf ein Erfolgserlebnis nervt Spieler, Fans und inzwischen auch Chef Löw zunehmend. Bei RTL schauten nicht mal mehr sechs Millionen Zuschauer zu, wie nach der Führung durch Draxler das Tore-Pendel immer wieder zu beiden Seiten ausschlug.

In den nun folgenden Nations-League-Partien in der Ukraine und drei Tage später wieder in Köln gegen die Schweiz geht es auch um das Vertrauen in den Kurs des Weltmeister-Trainers von 2014. „Wir müssen schon einige Dinge ansprechen“, kündigte Löw eine intensive interne Aufarbeitung an, bevor sein Aufgebot mit den Bayern-Spielern und weiteren gegen die Türkei noch geschonten Stammkräften an diesem Freitag ins Corona-Krisengebiet Kiew aufbricht.