28. April 2020 / 19:30 Uhr

DFB-Vizepräsident Peter Frymuth kritisiert Klubs der 3. Liga: "Schädlich für die gesamte Liga"

DFB-Vizepräsident Peter Frymuth kritisiert Klubs der 3. Liga: "Schädlich für die gesamte Liga"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Kritisiert einige Klubs der 3. Liga: DFB-Vizepräsident Peter Frymuth.
Kritisiert einige Klubs der 3. Liga: DFB-Vizepräsident Peter Frymuth. © imago images/Hübner
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Der DFB-Vizepräsident hat der der Diskussion um die Fortführung der 3. Liga einige Klubs kritisiert. Zwar sei die Diskussion am Montag mehr oder weniger im Rahmen verlaufen - was im Vorfeld allerdings gesagt wurde, sei nicht zu verstehen gewesen.

Die 3. Liga wird weitergespielt - das entschieden die Klubs am Montagabend. 10 der 20 Drittliga-Klubs haben sich für eine Fortsetzung der Saison auch über den 30. Juni hinaus ausgesprochen. Gerade einmal die Hälfte der Klubs ist für eine Forführung - entsprechend hart wurde im Vorfeld der Abstimmung auch die Diskussion geführt. Zu hart für DFB-Vizepräsident Peter Frymuth.

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Die Diskussionen über die Medien "waren schon ein Stück weit abenteuerlich und eigentlich auch schädlich für die gesamte Liga. Also für alle 20 Klubs. Und für uns als Spielklassenträger, für den DFB, dann eben auch", sagte Frymuth Magenta Sport. "Das musss man schon so deutlich sagen: Man muss es schon weit bringen, wenn ein Fachmagazin des Fußballs in Deutschland mit der Überschrift titelt ´Wie sich eine Liga selbst zerlegt!`"

Der Kicker hatte im Vorfeld der Abstimmung mit genau dieser Zeile getitelt. Viele Klub-Verantwortlichen hatten sich im Vorfeld der Runde am Montag massiv für einen Abbruch der Saison ausgesprochen. Unter anderem die Manager des 1. FC Magdeburg als auch von Waldhof Mannheim waren für einen Abbruch.

Frymuth: Fußball will keine Sonderrolle

Nach der Abstimmung unter den Klubs am Montag soll nun im Liga-Ausschuss diskutiert werden. Der Beschluss über eine Wiederaufnahme des Spielbetriebs würde von Präsidium oder Vorstand des DFB gefasst werden. Ein entsprechendes Konzept soll bereit vorgelegt worden sein. Dabei gehe es aber nicht um eine Sonderrolle des Fußball, "sondern der Fußball möchte wieder einsteigen", sagte Frymuth.