11. Mai 2020 / 16:14 Uhr

DFB-Vizepräsident Schneekloth sicher: „Werden auf alle Fälle Saison zu Ende spielen“

DFB-Vizepräsident Schneekloth sicher: „Werden auf alle Fälle Saison zu Ende spielen“

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Glaubt an eine normale Durchführung der Saison: DFB-Vizepräsident Steffen Schneekloth.
Glaubt an eine normale Durchführung der Saison: DFB-Vizepräsident Steffen Schneekloth. © Thomas Eisenhuth/Getty Images, Contrast/Imago Images, Montage
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Trotz der positiven Coronavirus-Fälle bei Dynamo Dresden glaubt der DFB-Vizepräsident Steffen Schneekloth daran, dass die Saison regulär zu Ende gespielt wird. Die zwei Spiele, die Dynamo nicht machen kann, würden nun einfach in den Spielplan integriert.

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Steffen Schneekloth, Vizepräsident der Deutschen Fußball Liga, sieht die Umsetzung des Bundesliga-Konzepts zur Fortführung der Saison nach den Infektionen bei Dynamo Dresden nicht in Gefahr. „Die Spiele werden im Spielplan integriert, dann werden wir die Saison zu Ende spielen“, sagte der Präsident von Holstein Kiel am Sonntagabend im Sportclub des NDR-Fernsehens. „Wir werden auf alle Fälle die Saison zu Ende spielen, und wenn es eben 'ne Woche später ist, ist es 'ne Woche später.“

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Das beste Konzept lebe von der Umsetzung aller Beteiligten, meinte Schneekloth. Voraussetzung sei, dass die Anforderungen eingehalten werden. „Und wenn das gemacht wird, [...] ist es relativ unwahrscheinlich bei Anwendung dieses Konzepts, dass es noch Infizierungen gibt.“

Einige Vereine hätten bereits die vierte Testreihe absolviert „und es sind alle Spieler negativ getestet“, sagte der Kieler Jurist. Er gehe davon aus, dass das örtliche Gesundheitsamt in Dresden „nach bestem Wissen entschieden hat und die Gründe für diese Quarantänemaßnahme wohl hatte.

DFL-Boss Seifert sieht Fälle nicht als Rückschlag

Die zwei positiven Coronavirus-Fälle von Dynamo Dresden haben der Bundesliga einen schweren Schlag versetzt, weil die Mannschaft der Sachsen nun in Quarantäne muss und nicht am Re-Start teilnehmen kann. Auch wenn DFL-Boss Christian Seifert dies "nicht als Rückschlag" sehen will: "Es war völlig klar, dass so etwas passieren könnte." Diskutiert wird dennoch, ob das Hygiene- und Abstandskonzept der Bundesliga einen Re-Start wirklich zulässt.