11. Juni 2019 / 13:46 Uhr

DFB zeichnet Vereinsspitze des FSV Testorf Upahl aus

DFB zeichnet Vereinsspitze des FSV Testorf Upahl aus

Michael Prochnow
Ostsee-Zeitung
Der FSV Testorf/Upahl ist in die Landesklasse aufgestiegen. Zusätzlich wurden Präsident Heiko Damrau (2.v.r.) und Johannes Ziebarth (l.) vom Vorstand ausgezeichnet. Die Ehrung nahm Detlef Müller (2.v.l.) vom Landesfußballverband vor. Rechts im Bild FSV-Sprecher Johan Holst. 
Der FSV Testorf/Upahl ist in die Landesklasse aufgestiegen. Zusätzlich wurden Präsident Heiko Damrau (2.v.r.) und Johannes Ziebarth (l.) vom Vorstand ausgezeichnet. Die Ehrung nahm Detlef Müller (2.v.l.) vom Landesfußballverband vor. Rechts im Bild FSV-Sprecher Johan Holst.  © Michael Prochnow
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Der FSV Testorf Upahl siegt im letzten Punktspiel und feiert mit Fans den Aufstieg in die Fußball-Landesklasse.

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Testorf-Steinfort. Die Szene passte ins Bild der ganzen Saison. Kevin Rakow setzte auf der rechten Angriffsseite zum Sprint an, die einzige Möglichkeit, den schnellen Angreifer zu stoppen, ist ein Foul im Strafraum des FSV Leezen, Benjamin Berndt verwandelte in der 13. Minute den Elfmeter. Tom Ballin traf kurz vor der Pause zum 2:3 – Rakow selbst erzielte das 3:0.

Arbeitssieg gegen FSV Leezen

Tempospiel und Ballbesitz sorgten für klare Verhältnisse. Am Ende holte Leezen zwar noch zwei Tore auf, doch am Sieg der Testorfer änderte das nichts mehr. Ein Arbeitssieg kurz vor dem Saisonende, der Aufstieg aus der Kreisoberliga in die Landesklasse stand zu diesem Zeitpunkt längst fest. Das Ergebnis einer erfolgreichen Spielserie. An der Bande verfolgten die Zuschauer den erneuten Erfolg ihrer Mannschaft, feierten den Aufstieg. Mittendrin Präsident Heiko Damrau und Vize Johannes Ziebarth, die gehörigen Anteil an der Entwicklung haben – seit Jahren.

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Und das sieht nicht nur Detlef Müller, 1. Vizepräsident des Landesfußballverbandes (LFV), so. Er überreichte Heiko Damrau und Johannes Ziebarth unmittelbar vor Spielbeginn die Urkunden für die Auszeichnungen des DFB für erfolgreiche Arbeit im Ehrenamt. Der Vizepräsident war gerade erst zusammen mit weiteren jungen Ehrenamtlern eine Woche in Barcelona. Präsident Heiko Damrau verbrachte ein Wochenende in Hamburg mit dem Fußballbund. Anfang September fährt er mit seiner Frau zum Länderspiel gegen die Niederlande. Zudem übergab Detlef Müller noch ein paar Mini-Tore und Bälle an den Verein. „Man kann es gar nicht genug wertschätzen, wenn so ein kleiner Verein auf dem Land über Jahre so eine Entwicklung durchmacht“, begründete der Funktionär die Auswahl. Der Kreisfußballverband hatte die beiden Verantwortlichen des FSV übrigens vorgeschlagen. „In einer Zeit, in der sich viele Vereine vergeblich um Nachwuchs bemühen, Männermannschaften abgemeldet werden müssen, weil die Leute fehlen, da ist es gut, wenn es Vereine wie den FSV Testorf/Upahl gibt. Und Heiko gehört seit vielen Jahren zu den Leuten, ohne die im Verein nichts geht“, sagte Müller weiter.

Das ließ der Präsident so nicht ganz stehen: „Natürlich sind wir froh über das, was wir erreicht haben. Aber da spielen ganz viele Leute eine Rolle. Unser Trainer hat ein klares Ziel, das er verfolgt. Und mit unserem Co-Trainer haben wir eine echte Verstärkung an der Seitenlinie.“ Johannes Ziebarth als Vize und „Mädchen für alles“ im Verein ist genau die Rückendeckung, die ein Vorsitzender braucht. Sprecher Johan Holst sorgt ebenfalls dafür, dass der Verein auch nach außen präsent ist. Inzwischen gibt es ein paar Kilometer weiter in Upahl ein nagelneues Sportlerheim, das der FSV zusammen mit dem SV Sievershagen nutzt. Ein Umzug des Vereins komme laut Heiko Damrau nicht in Frage: „In Upahl trainiert zum Beispiel der Nachwuchs, wir brauchen den zweiten Platz, weil wir in Testorf an unsere Grenzen stoßen, aber wir bleiben natürlich hier.“

Verstärkungen für die neue Saison in Planung

Dass der Verein sich nach dem Aufstieg auf einigen Positionen verstärken muss, das sei völlig klar, so Heiko Damrau. „Aber noch können wir keine Namen nennen, aber wir sind an einigen Spielern dran“, erklärte er. Ein Spieler kommt von Einheit Grevesmühlen nach Testorf. Der Kader umfasst mehr als 20 Spieler, eine zweite Mannschaft wird es im Männerbereich dennoch nicht geben. Der Trainer bleibt an Bord. Der Coach, der bereits mehrere Stationen in der Region hinter sich hat, kann sich nun in der Landesklasse beweisen. Trainingsauftakt ist bereits in einem Monat – am 9. Juli geht es los.

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