11. Oktober 2021 / 10:07 Uhr

"Ziemlich gut": DFL-Boss Christian Seifert lobt Bundesliga-Klubs für Impfquote von 94 Prozent

"Ziemlich gut": DFL-Boss Christian Seifert lobt Bundesliga-Klubs für Impfquote von 94 Prozent

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
DFL-Chef Christian Seifert hofft, dass sich noch mehr Menschen gegen das Corona-Virus impfen lassen.
DFL-Chef Christian Seifert hofft, dass sich noch mehr Menschen gegen das Corona-Virus impfen lassen. © Getty Images
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Die Bundesliga ist auch in diesem Jahr beeinflusst von der Corona-Pandemie. Die Klubs werben weiter für die Impfung gegen das Virus - und gehen dabei mit einem guten Beispiel voran. Wie DFL-Boss Christian Seifert bei "Bild live" erklärte, liegt die Impfquote in der Bundesliga bei 94 Prozent.

Die Corona-Pandemie begleitet auch diese Bundesliga-Saison stark. Beim VfB Stuttgart beispielsweise befinden sich aktuell Roberto Massimo, Waldemar Anton, Erik Thommy und Fabian Bredlow nach einem positiven Testergebnis in Quarantäne. Bei Hertha BSC wurde zuletzt bekannt, dass die ungeimpften Profis die PCR-Tests künftig selbst zahlen müssen. DFL-Boss Christian Seifert kann diesen Schritt verstehen und warb bei Bild live noch einmal ausdrücklich dafür, sich impfen zu lassen. "Es kann jeder für sich entscheiden, aber man hat auch eine professionelle Verantwortung für sich und seinen Körper. Damit verdient man sein Geld. Ich habe nur wenig Verständnis dafür, wenn man sich nicht impfen lässt", sagte Seifert.

Die Impfquote in der Bundesliga liegt laut Seifert aktuell bei 94 Prozent. Mitgezählt werden bei dieser Berechnung auf Basis freiwilliger Angaben aber nicht nur Spieler, wie der DFL-Chef am Montagmorgen erklärte. Auch Trainer oder Mitarbeiter des Betreuerteams zählen dazu. Die Quote sei "ziemlich gut", wie Seifert betonte: "Es steht viel auf dem Spiel. Eine Impfung ist ziemlich sinnvoll." Zwei PCR-Tests in der Woche sieht das aktuell gültige Konzept der Deutschen Fußball Liga vor.

Impfungen gegen das Corona-Virus beschäftigen aber auch die Fans. In Dortmund beispielsweise darf der BVB im kommenden Heimspiel am Samstag gegen den FSV Mainz 05 insgesamt 67.000 Zuschauer begrüßen. Der Revierklub setzt dabei wie viele andere Bundesliga-Klubs auf das 3G-Modell, nach welchem nur Geimpften, Genesenen und Personen mit einem negativen Test Einlass gewährt wird. Die Partie zwischen dem FC Bayern und der TSG Hoffenheim könnten sogar bis zu 75.000 Zuschauer live in der Allianz Arena verfolgen. Damit wäre das Stadion erstmals seit über eineinhalb Jahren wieder ausverkauft.

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"Es ist ein großer Schritt nach vorne, den andere Länder bereits früher gegangen sind. Der Schritt ist überfällig und es ist ein sehr gutes Signal an alle, die meinen, sie können ganz vernünftig selbst mit der Situation umgehen", sagte Seifert, der aber in naher Zukunft noch nicht mit überall komplett ausverkauften Stadien in der Bundesliga ohne jegliche Auflagen rechnet: "Es wird noch ein bisschen brauchen. Das nächste Wochenende wird einen ganz guten Hinweis geben, in welche Richtung es geht. Und dann werden hinterher immer noch nicht alle Stadien ausverkauft sein, weil auch manche vor der Pandemie nicht ausverkauft waren. Und das sollte man nicht auf Corona schieben, sondern sich als Klub hinterfragen woran das liegen könnte."