21. Mai 2020 / 16:47 Uhr

DFL-Boss Christian Seifert: Darum spielt Erling Haaland bei Borussia Dortmund und nicht bei Real Madrid

DFL-Boss Christian Seifert: Darum spielt Erling Haaland bei Borussia Dortmund und nicht bei Real Madrid

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Lobt den BVB für den Haaland-Transfer: DFL-Boss Christian Seifert.
Lobt den BVB für den Haaland-Transfer: DFL-Boss Christian Seifert. © Martin Meissner/Getty Images, Montage
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Christian Seifert lobt in einem Interview mit der spanischen Zeitung "Marca" die Transferstrategie von Borussia Dortmund und erklärt, warum die Bundesliga wieder starten musste.

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Erling Haaland machte am vergangenen Wochenende da weiter, wo er vor der Coronakrise aufgehört hatte: Beim Tore schießen. Beim 4:0-Sieg von Borussia Dortmund gegen den FC Schalke schoss er das wichtige 1:0. Dass er bei Borussia Dortmund spielt, hat vor allem einen Grund: Der BVB war früh genug an ihm dran!

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Für DFL-Boss Christian Seifert ist dies der große Vorteil des BVB gegenüber den großen Konkurrenten aus dem Ausland. "Es ist einfach einen Spieler zu bewundern, der im weltweiten Fokus steht. Schwierig ist es aber, ihn zu verpflichten, bevor das passiert. Dortmund hat das geschafft, und wieder einmal einen exzellenten Job gemacht", sagte Seifert in einem Interview mit der spanischen Zeitung Marca.

Abgang von Haaland wäre "ein Verlust"

Das Auge der Verantwortlichen von Borussia Dortmund für Spieler, die erst in der Bundesliga zu Stars werden, ist bekannt. Schon bei Shinji Kagawa vor einigen Jahren oder Jadon Sancho aktuell klappte dies hervorragend. Dies weckt aber immer wieder Begehrlichkeiten bei anderen Klubs. Für die Attraktivität der Liga ist dies natürlich ein Nachteil, weiß Seifert. "Jeder großartige Spieler, der geht, ist ein Verlust", so der DFL-Boss.

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Um Verlust ging es aber auch in der Corona-Pause. Nämlich um den finanziellen Verlust bei den Klubs. Dies sei der Grund dafür, warum die Liga wieder starten musste. "Ich bin verantwortlich für 36 kleine und große Unternehmen, die ihre Aktivitäten unterbrechen mussten und einen Neustart brauchten", sagte Seifert. "Zwei Monate kein Einkommen zu haben, ist schwierig."

Seifert: Ging ums Überleben der Klubs

Es ging deshalb vor allem ums Überleben der Vereine, sagte Seifert. "Wir wollen nur so behandelt werden, wie jede andere Industrie auch", so der DFL-Boss. Auch sei es darum gegangen, den Menschen in Deutschland etwas Ablenkung zu verschaffen.