21. Mai 2020 / 20:24 Uhr

DFL-Boss Christian Seifert ermahnt Liga-Klubs wegen Torjubel: "Auf Nähe verzichten"

DFL-Boss Christian Seifert ermahnt Liga-Klubs wegen Torjubel: "Auf Nähe verzichten"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
DFL-Boss Christian Seifert hat Hertha BSC ermahnt.
DFL-Boss Christian Seifert hat Hertha BSC ermahnt. © Wagner/Witters/Pool/dpa
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Klare Worte von Bundesliga-Geschäftsführer Christian Seifert in Richtung aller Klubs. Auf die Nähe beim Torjubel sollte ab sofort gänzlich verzichtet werden. Hertha BSC wird von Seifert besonders ermahnt.

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DFL-Geschäftsführer Christian Seifert hat die Teams der Bundesligen vor dem zweiten Spieltag nach der Corona-Pause zu zurückhaltendem Jubel aufgefordert und Hertha BSC ermahnt. "Hertha bekommt nicht die Gelbe Karte, aber ich gehe davon aus, dass sich am nächsten Wochenende alle an die Empfehlung halten, auf die Nähe beim Jubel zu verzichten", sagte der 51 Jahre alte Top-Funktionär der DFL der Süddeutschen Zeitung.

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In den ersten Partien nach Wiederaufnahme des Spielbetriebs hatten die Profis des Hauptstadtklubs mit Körperkontakt beim Torjubel für Wirbel gesorgt. Anschließend hatte Hertha-Coach Bruno Labbadia um Verständnis gebeten und gesagt, dass man „nicht wie im Kirchenchor auftreten“ dürfe. „Ich gehe davon aus, dass das nicht mehr vorkommt“, betonte Seifert. „Herrn Labbadia war in dem Moment vielleicht nicht so bewusst, was wir getan haben, um diese Spiele zu ermöglichen. Wir sollten nach Spieltag eins nicht anfangen, die Maßnahmen, die wir aus guten Gründen mit den zuständigen Behörden besprochen haben, auf fußballtypische Art als übertrieben abzustempeln.“

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Seifert zufrieden mit erstem Geister-Spieltag der Bundesliga: "Geht jetzt darum, die Disziplin aufrechtzuerhalten"

Insgesamt zog Seifert ein zufriedenes Fazit des ersten Geisterspieltags der Bundesliga. „In Summe betrachtet, war das in Ordnung, es geht jetzt darum, die Disziplin aufrechtzuerhalten“, sagte er. „Wir müssen aufpassen, dass wir uns nicht zurücklehnen und sagen: "Geht doch, alles okay". Was wir geschafft haben, ist gerade mal das erste von neun Spielen, und es ist längst nicht raus, ob nicht am Ende doch Corona gewinnt.“