08. April 2020 / 17:41 Uhr

DFL-Chef Christian Seifert versichert: Bundesliga-Neustart nicht auf Kosten des Gesundheitssystems

DFL-Chef Christian Seifert versichert: Bundesliga-Neustart nicht auf Kosten des Gesundheitssystems

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
DFL-Chef Christian Seifert hat versichert, dass der Neustart der Bundesliga den Ressourcen des Gesundheitssystems nicht zur Last fallen wird.
DFL-Chef Christian Seifert hat versichert, dass der Neustart der Bundesliga den Ressourcen des Gesundheitssystems nicht zur Last fallen wird. © Getty Images
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DFL-Boss Christian Seifert hat ausgeschlossen, dass die Wiederaufnahme des Spielbetriebs in der 1. und 2. Bundesliga auf Kosten des Gesundheitssystems abläuft. Ärzte und Ärztinnen sowie Pfleger und Pflegerinnen hätten absolute Priorität.

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DFL-Chef Christian Seifert hat erneut betont, dass der mögliche Neustart der Bundesliga im Mai nicht auf Kosten des Gesundheitssystems erfolgen werde. "Es wird nicht der Fall sein, dass auch nur eine Ärztin, ein Arzt, eine Krankenschwester oder ein Krankenpfleger, die für das System wirklich relevant sind, nicht getestet werden kann, weil Fußballspieler getestet werden müssen", sagte der 50-Jährige der New York Times.

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Derzeit ruht der Spielbetrieb in den beiden höchsten deutschen Spielklassen aufgrund der Corona-Pandemie bis mindestens zum 30. April. Das erklärte Ziel der Vereine ist aber, die Spielzeit bis zum ursprünglich geplanten Saisonende am 30. Juni abzuschließen. Deshalb soll im Mai unter strengen Auflagen und in Geisterspielen wieder gespielt werden. Seiferts Vorgänger Andreas Rettig hatte auch schon vor einer Bevorzugung der Bundesliga-Klubs bei Corona-Tests gewarnt.

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Seifert: "Kämpfen ums Überleben"

"Das Konzept ist, den Spielern, deren Familien und auch der Gesellschaft Sicherheit zu geben", sagte Seifert, der wiederholte, dass ein Abbruch der Saison schwerwiegende Konsequenzen hätte. "Im Moment kämpfen wir alle ums Überleben", sagte der DFL-Geschäftsführer und Präsidiumssprecher. Die Hälfte der Vereine in der 2. Liga wäre im Falle eines Abbruchs in akuter Insolvenzgefahr.