01. März 2018 / 10:27 Uhr

DFL-Präsident Rauball zu 50+1: "Es gibt keinen Deal zwischen Liga und Martin Kind"

DFL-Präsident Rauball zu 50+1: "Es gibt keinen Deal zwischen Liga und Martin Kind"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
DFL-Präsident Reinhard Rauball.
DFL-Präsident Reinhard Rauball. © Matthias Kern/Bongarts/Getty Images
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Reinhard Rauball erteilt Spekulationen, dass es zwischen dem Präsidium der DFL und 96-Clubchef Martin Kind bezüglich "50+1" eine Absprache gegeben habe, eine Absage. Außerdem unterstreicht er, dass eine Abschaffung oder Modifizierung der Regel keinesfalls beschlossene Sache sei.

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Anfang Februar war eine Entscheidung der Deutschen Fußball Liga (DFL) über den Antrag von Martin Kind auf eine Ausnahmegenehmigung von der 50+1-Regel bei Hannover 96 erwartet worden. Doch dann ließen 96 und Clubchef Kind den Antrag überraschend ruhen. Bei der DFL soll es nun eine "ergebnisoffene Grundsatzdebatte" zur 50+1-Regel geben.

Nun hat Liga-Präsident Reinhard Rauball unterstrichen, dass es diesbezüglich keine Absprache gegeben habe. "Es gab und gibt keinen Deal zwischen der Liga und Martin Kind", sagte der 71-Jährige gegenüber dem "kicker". Zudem gehe es "völlig an den Fakten vorbei, dass eine Abschaffung oder Modifizierung von 50+1 bereits beschlossene Sache sei".

Am 22. März werde sich die Mitgliederversammlung aller 36 Bundesligaclubs sich gemeinsam über das weitere Vorgehen abstimmen. Rauball: "In dem Diskussionsprozess der kommenden Monate geht es um einen breitestmöglichen Raum für alle Argumente. Deshalb wird zeitlich nichts über das Knie gebrochen – und schon gar nicht in 'Hinterzimmern' getagt."

Kind lässt Antrag ruhen, DFL will 50+1-Grundsatzdebatte: Pressestimmen zu den Entwicklungen vom 5. Februar

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