22. Mai 2020 / 09:12 Uhr

"Können gemeinsam stolz sein": DFL-Chef Seifert lobt Fans für Verhalten - Szene "viel zu intelligent“

"Können gemeinsam stolz sein": DFL-Chef Seifert lobt Fans für Verhalten - Szene "viel zu intelligent“

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Die Fans haben sich verhalten, wie man sich in diesen Zeiten verhalten muss: DFL-Chef Christian Seifert hat das Verhalten der Anhänger gelobt. 
"Die Fans haben sich verhalten, wie man sich in diesen Zeiten verhalten muss": DFL-Chef Christian Seifert hat das Verhalten der Anhänger gelobt.  © imago images/Moritz Müller
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DFL-Chef Christian Seifert hat sich sehr erfreut über den Umgang der Fans mit Geisterspielen in der Bundesliga gezeigt - er habe jedoch auch nicht erwartet, dass die Anhänger vor Stadien aufmarschieren.

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DFL-Geschäftsführer Christian Seifert hat die organisierten Fußball-Anhänger für ihr Verhalten am ersten Spieltag der Bundesligen nach der Corona-Pause gelobt. "Wir sind mit einigen Fanorganisationen im Dialog, und mir war völlig klar, dass die aktive Fanszene viel zu intelligent ist, um ihren Kritikern den Gefallen zu tun, vor den Stadien aufzumarschieren“, sagte der Chef der Deutschen Fußball Liga der Süddeutschen Zeitung. "Die Fans haben sich verhalten, wie man sich in diesen Zeiten verhalten muss.“

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Rund um die Partien ohne Zuschauer am vergangenen Wochenende war es zu keinen Ausschreitungen oder Aufmärschen von Fans an den Stadien gekommen. Unter anderem die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen hatte unerlaubte Ansammlungen befürchtet. "Ich hatte keinerlei Zweifel daran, dass sich die Fans überall vorbildlich verhalten würden“, sagte der 51 Jahre alte Seifert. Man könne gemeinsam "ein bisschen stolz“ sein: "Dass sich trotz aller Differenzen das Gesamtsystem Profifußball auf ein gemeinsames Verständnis geeinigt hat.“

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Er muss während der Corona-Krise einen der größten Tiefpunkte der Bundesliga-Geschichte meistern: Der SPORTBUZZER stellt DFL-Boss Christian Seifert vor. ©

Angespannter DFL-Chef: Seifert mähte lieber den Rasen

Derweil war der erste Spieltag nach der Corona-Zwangspause am vergangenen Wochenende eine besondere Nervenprobe für Seifert. Er sei "sehr angespannt“ gewesen, sagte der Spitzenfunktionär und berichtete von der Zeit vor dem ersten Anpfiff. "Meine Frau und meine beiden Töchter haben am Wochenende nach Monaten mal wieder die Großeltern besucht, da bin ich lieber nicht mitgefahren - atmosphärisch hätte ich das Familientreffen nicht bereichert. Ich habe stattdessen den Rasen gemäht.“