14. August 2021 / 11:25 Uhr

Nachfolgerin für Christian Seifert gefunden: Donata Hopfen wird DFL-Geschäftsführerin

Nachfolgerin für Christian Seifert gefunden: Donata Hopfen wird DFL-Geschäftsführerin

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Donata Hopfen übernimmt die DFL-Geschäfsführung.
Donata Hopfen übernimmt die DFL-Geschäfsführung. © IMAGO/osnapix/Twitter (Montage)
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Donata Hopfen tritt die Nachfolge von DFL-Boss Christian Seifert an. Das gab der Liga-Dachverband am Samstagvormittag offiziell bekannt. Die 45-Jährige erhält einen Vertrag bis Ende 2024. Seifert verlässt die DFL bereits früher als geplant.

Donata Hopfen wird als Nachfolgerin von Christian Seifert zum Beginn des neuen Jahres Vorsitzende der Geschäftsführung der Deutschen Fußball Liga. Wie die DFL am Samstag mitteilte, wird Seifert den Liga-Dachverband bereits Ende Dezember verlassen und damit ein halbes Jahr früher als geplant. Seiner Nachfolgerin werde er aber noch bei Bedarf beratend zur Seite stehen. Der Vertrag sehe laut DFL eine Laufzeit zunächst bis zum 31. Dezember 2024 vor.

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Die 45-jährige Hopfen wechselt von einem Consulting-Unternehmen zur DFL. Sie war zuvor unter anderem Vorsitzende der Verlagsgeschäftsführung der Bild-Gruppe beim Axel Springer Verlag "Donata Hopfen ist die richtige Persönlichkeit für eine der wichtigsten Positionen im deutschen Fußball. In einer Zeit des Wandels verfügt sie über alle Qualitäten und große Durchsetzungsfähigkeit, um die DFL im Sinne der Klubs der Bundesliga und 2. Bundesliga in eine weiterhin erfolgreiche Zukunft zu führen", sagt Aufsichtsratsvorsitzender Peter Peters: "Dies gilt insbesondere mit Blick auf ihre umfassende Erfahrung in den Bereichen Medien und Digitalisierung – bei einem klaren Bekenntnis zu gesellschaftlicher Verantwortung in allen Facetten. Wir sind davon überzeugt, dass wir vor dem Start einer erfolgreichen Zusammenarbeit stehen."

Hopfen bedankte sich in einer offiziellen Mitteilung für das Vertrauen. Weiter heißt es: "Der deutsche Profifußball besitzt eine große Tradition und ist tief in der Gesellschaft verankert. Bundesliga und 2. Bundesliga genießen ebenso wie die DFL weltweit einen hervorragenden Ruf. Dies alles gilt es auch vor dem Hintergrund technologischer, gesellschaftlicher und medialer Veränderungen im Umfeld des Fußballs zu bewahren – und gleichzeitig innovativ weiterzuentwickeln." Die 45-Jährige freue sich schon jetzt, gemeinsam mit den Klubs sowie dem Team der DFL aktuelle und kommende Herausforderungen anzugehen.