24. April 2020 / 10:27 Uhr

DFL-Task-Force-Chef Tim Meyer gegen Bundesliga-Spiele mit Masken: "Das fände keine Akzeptanz"

DFL-Task-Force-Chef Tim Meyer gegen Bundesliga-Spiele mit Masken: "Das fände keine Akzeptanz"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
DFB-Arzt Tim Meyer hält es nicht für eine Option, Bundesliga-Spiele mit Gesichtsmasken auszutragen.
DFB-Arzt Tim Meyer hält es nicht für eine Option, Bundesliga-Spiele mit Gesichtsmasken auszutragen. © dpa/imago images/Future Image/Montage
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In einem Papier des Bundesarbeitsministeriums wird als eines von zwei möglichen Szenarien erwogen, die Bundesliga-Profis bei Wiederaufnahme des Spielbetriebs mit Masken auflaufen zu lassen. DFB-Arzt und Task-Force-Leiter Tim Meyer lehnt dies allerdings ab.

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Laut DFB-Chefmediziner Tim Meyer wurde in seiner Task Force zur Fortführung der Bundesliga-Saison bisher nicht erwogen, mit Gesichtsmasken spielen zu lassen. "Prämisse war: Auf dem Platz bleibt alles unverändert", sagte Meyer im Interview mit der Deutschen Presse-Agentur: "Wenn Spieler mit Masken spielen würden, das fände aus meiner Sicht keine Akzeptanz." Ebendiese Maßnahme prüft aber offenbar die Bundesregierung. Zumindest wird das Spielen mit Maske in einem als eines von zwei möglichen Szenarien in einem Papier des Bundesarbeitsministeriums erwähnt, über das der Spiegel am Donnerstagabend berichtete.

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"Das ist Teil unseres Plans. Wir werden in einem Stadion die gesamten Abläufe einmal simulieren. Denn der Teufel steckt bekanntlich im Detail. Irgendwas haben wir vielleicht übersehen. Sobald wir wüssten, dass es losgehen soll, wird dieser Termin gemacht", sagt der 52 Jahre alte Meyer. Die Deutsche Fußball Liga (DFL) wartet aktuell auf Grünes Licht der Politik für Spiele ohne Zuschauer und mit maximal rund 300 anwesenden Personen innerhalb und außerhalb des Stadions.

Das individuelle Infektionsrisiko beim Wettkampf stuft Meyer als ausgesprochen gering ein: "Aber natürlich liegt es nicht bei null. Null ist unmöglich in dieser Pandemie." Mit zahlreichen Testungen der Profis und den umfangreichen Sicherungsmaßnahmen soll erreicht werden, dass bei einem Corona-Fall "nicht automatisch der gesamte Kader 14 Tage in Quarantäne" müsse. "Denn wenn das passieren würde, bringt es den Spielplan unter großen Druck", erklärt Meyer.

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