04. März 2021 / 17:20 Uhr

DFL reagiert auf Zukunfts-Taskforce: Verband will finanzielle Reformen und Fan-Dialog

DFL reagiert auf Zukunfts-Taskforce: Verband will finanzielle Reformen und Fan-Dialog

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Die Deutsche Fußball Liga will den Profifußball reformieren.
Die Deutsche Fußball Liga will den Profifußball reformieren. © IMAGO/osnapix
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Die Deutsche Fußball Liga hat auf die Ergebnisse der Taskforce "Zukunft Profifußball" reagiert. Der Liga-Verband stellte auf einer Mitgliederversammlung am Donnerstag die Schritte vor, mit denen der Fußball reformiert werden soll. Unter anderem liegt der Fokus auf finanziellen Reformen, Nachhaltigkeit und den Dialog mit Fans.

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Das Präsidium der Deutschen Fußball Liga hat einen vorläufigen Fahrplan für den angestrebten Erneuerungsprozess des Profifußballs auf Grundlage des Ergebnisberichts der "Taskforce Zukunft" festgelegt. Bei der Mitgliederversammlung am Donnerstag wurden die 36 Erst- und Zweitligisten über die zunächst geplanten Schritte informiert. So will sich die DFL auf internationaler Ebene verstärkt für Reformen mit Blick auf die finanziellen Rahmenbedingungen einsetzen. Entsprechende Ansätze sollen möglichst im Verbund mit anderen Ligen beim Weltverband FIFA und bei der Europäischen Fußball-Union (UEFA) sowie im Dialog mit der Politik vertreten werden.

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Experten sollen Nachhaltigkeitskonzept für Bundesligen erarbeiten

In Bezug auf ökonomische, ökologische und soziale Nachhaltigkeit im deutschen Profifußball sollen verbindliche Grundsätze zentral verankert werden. Im ersten Schritt wird unter Einbeziehung von externen Expertinnen und Experten ein Nachhaltigkeitskonzept mit möglichen künftigen Standards in der Bundesliga und 2. Bundesliga erarbeitet.

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Ebenfalls auf der Agenda weit oben steht die Weiterentwicklung des seit 2013 bestehenden Dialogs zwischen den Klubs und den Fans. Zudem soll der Frauenfußball verstärkt gefördert werden. Hierzu wird unter Führung des für diesen Bereich zuständigen Deutschen Fußball-Bundes ein Konzept erarbeitet.

Die erfolgte Festlegung der nächsten Schritte bedeute ausdrücklich keine Aussage in Bezug auf die grundsätzliche Relevanz anderer Handlungsempfehlungen aus dem Taskforce-Ergebnisbericht, teilte die DFL am Donnerstag mit. "Unverändert steht für das DFL-Präsidium außer Frage, dass der Gesamtprozess in den kommenden Monaten mit hohem Einsatz und Konsequenz vorangetrieben wird." Dies könne jedoch angesichts "der größten Krise der deutschen Nachkriegsgeschichte nicht von heute auf morgen geschehen".