07. April 2020 / 06:58 Uhr

DFL-Plan für Geisterspiele steht offenbar: So viele Menschen dürfen wohl pro Partie ins Stadion

DFL-Plan für Geisterspiele steht offenbar: So viele Menschen dürfen wohl pro Partie ins Stadion

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Leere Stadien mit nur 239 Menschen - sieht so der Plan von DFL-Boss Christian Seifert aus?
Leere Stadien mit nur 239 Menschen - sieht so der Plan von DFL-Boss Christian Seifert aus? © Getty Images/Montage
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Wenn in der Bundesliga der Ball wieder rollt, werden offenbar deutlich weniger Menschen ins Stadion gelassen als beim letzten Geisterspiel. So sieht der Plan der DFL wohl aus.

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Bei möglichen Geisterspielen in der Bundesliga will die Deutsche Fußball Liga einem Bild-Bericht zufolge nur noch 239 Menschen ins Stadion lassen. Zu den Partien, die nach der Unterbrechung der laufenden Saison frühestens Anfang Mai stattfinden könnten, dürften dann unter anderen 30 Ordner und vier Balljungen in den Innenraum einer Arena, schreibt die Zeitung, der nach eigenen Angaben entsprechende Planungen der DFL vorliegen.

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Beim bis dato einzigen Geisterspiel der Bundesliga - am 11. März beim Mönchengladbacher 2:1 gegen Köln - durften noch 600 Menschen in den Borussia-Park: die Spieler, Trainer, wenige Journalisten, Ordner und Sanitäter. Die Zuschauerränge blieben leer.

Acht Trainer, Betreuer und Ärzte

Künftig dürfen nur noch 126 Personen in den Innenraum: Die Mannschaften in kompletter Stärke, pro Team sind nur noch acht Trainer, Betreuer und Ärzte zugelassen. Dazu kommen 113 Personen auf den Tribünen - darunter 30 Journalisten. Statt bislang zwölf werden nur noch vier Balljungen dabei sein. Die stärkste Gruppe im Innenraum stellt laut Bild das Fernsehen mit insgesamt 36 Personen.

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VIP-Gäste und Klubmitarbeiter ohne Funktion dürfen nicht auf die Ränge. Nur acht Mitglieder pro Delegation sind erlaubt. Zu trinken und zu essen gibt es nichts. Vor dem Stadion sind nochmals 50 Ordner geplant, um Fan-Ansammlungen zu verhindern.

Mindestens bis Ende April kein Fußball

In der Bundesliga und in der 2. Liga wird aufgrund der Coronavirus-Pandemie mindestens bis zum 30. April kein Fußball gespielt. Das hatten die 36 Profi-Klubs Ende März auf einer virtuellen Mitgliederversammlung auf Empfehlung des DFL-Präsidiums beschlossen. Das ursprünglich geplante Saisonende am 16. Mai ist längst nicht mehr zu halten.