11. August 2020 / 11:36 Uhr

DFL reagiert auf Politik-Absage an Fan-Rückkehr: "Respektieren die Position der Gesundheitsminister"

DFL reagiert auf Politik-Absage an Fan-Rückkehr: "Respektieren die Position der Gesundheitsminister"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Die DFL will bei der Fan-Rückkehr keinen Druck ausüben.
Die DFL will bei der Fan-Rückkehr keinen Druck ausüben. © dpa/Montage
Anzeige

Die Stadion-Rückkehr der Fans zur kommenden Bundesliga-Saison verzögert sich nach den Aussagen der Gesundheitsminister. Jetzt hat die DFL auf die Erklärungen der Politiker reagiert.

Die Deutsche Fußball Liga hat die vorläufige Absage der Politik an eine Stadion-Rückkehr der Fans zum Bundesliga-Saisonstart klaglos akzeptiert. "Die DFL hat immer betont, dass die Eindämmung des Coronavirus höchste Priorität haben muss. Sie respektiert daher selbstverständlich die Position der Gesundheitsminister aus Bund und Ländern in der gegenwärtigen Situation", teilte die Dachorganisation des deutschen Profifußballs am Dienstag mit. "Seitens der DFL gab und gibt es keine Forderungen in Bezug auf den Zeitpunkt der Zulassung oder die Anzahl von Stadionzuschauern."

Anzeige
Mehr vom SPORTBUZZER

Die Gesundheitsminister der Länder hatten sich bei ihrer Konferenz am Montag einhellig darauf verständigt, dass eine Öffnung der Stadien für die Fans bis zum 31. Oktober angesichts der momentanen Corona-Situation nicht zu befürworten sei. Die DFL hatte zuvor ein Konzept für eine Teilzulassung von Zuschauern schon zum Beginn der Spielzeit 2020/21 am dritten September-Wochenende erarbeitet. Dieses sieht zunächst eine Rückkehr einer reduzierten Zahl von Fans ohne Stehplätze, ohne Alkohol und ohne Gästeanhänger vor.

Erkennst du dein Bundesliga-Stadion?

Erkennst du dein Bundesliga-Stadion? Zur Galerie
Erkennst du dein Bundesliga-Stadion? ©

Ungeachtet des Rückschlags will die Liga die Planungen für Spiele vor Zuschauern weiter vorantreiben. "Es sollte in allen Lebensbereichen das Ziel sein, mit gezielten Konzepten, schrittweise und immer der jeweiligen Lage angemessen eine Rückkehr in Richtung Normalität anzustreben", hieß es in der Mitteilung. "Die DFL sowie die Klubs der Bundesliga und 2. Bundesliga werden sich dementsprechend weiter bestmöglich auf eine Rückkehr von Stadionbesuchern vorbereiten."