10. September 2019 / 11:33 Uhr

Polizeikosten: DFL begleicht Gebührenbescheide - Auch Werder Bremen muss zahlen

Polizeikosten: DFL begleicht Gebührenbescheide - Auch Werder Bremen muss zahlen

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Das Bundesland Bremen hat die Kosten für Polizeieinsätz bei Heimspielen von Werder Bremen an die DFL weitergeleitet.
Das Bundesland Bremen hat die Kosten für Polizeieinsätz bei Heimspielen von Werder Bremen an die DFL weitergeleitet. © imago/Kirchner-Media
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Im Streit um die Erstattung der Polizeikosten bei Hochsicherheitsspielen wird die DFL vier Gebührenbescheide des Bundeslandes Bremen in Höhe von 1,17 Millionen Euro zahlen. Die Hälfte davon soll allerdings Bundesligist Werder Bremen begleichen.

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Die Deutsche Fußball Liga (DFL) wird vier Gebührenbescheide des Bundeslandes Bremen fristgerecht begleichen und will Werder Bremen anteilig zahlen lassen. Dies teilte die DFL am Dienstag mit Blick auf das Urteil des Bundesverwaltungsgerichtes zur Gebührenerhebung für zusätzliche Polizeikräfte bei Hochrisikospielen mit. Die Höhe der Gebührenbescheide liegt bei insgesamt 1,17 Millionen Euro, wie eine Sprecherin des Bremer Innenressorts schon in der Vorwoche mitteilte.

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Auch Werder soll an den Kosten beteiligt werden

Die DFL hat die Summe zunächst aufgeteilt: Etwa die Hälfte soll der Bundesliga-Klub aus Bremen zahlen, die andere Hälfte wird die DFL GmbH an den DFL Deutsche Fußball Liga e.V. weiterreichen. Mitglied dort sind alle 36 Klubs der Bundesliga und 2. Bundesliga. Das DFL-Präsidium soll entscheiden, wie diese 584 000 Euro aufgeteilt werden. Gleichzeitig hat die Dachorganisation Widerspruch gegen alle Gebührenbescheide erhoben und behält sich vor, diese einzeln gerichtlich überprüfen zu lassen.

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Um die Erstattung von zusätzlichen Polizeikosten bei Hochrisikospielen gibt es seit längerem Streit. Auslöser der juristischen Auseinandersetzung war ein Gebührenbescheid des Landes Bremen für einen umfangreichen Polizeieinsatz im Jahr 2015. Im März 2019 entschied das Bundesverwaltungsgericht, dass eine Beteiligung der Vereine bei Hochrisikospielen grundsätzlich rechtens ist.

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