23. April 2020 / 16:13 Uhr

Solidarität in Corona-Krise: DFL unterstützt 3. Liga und Frauen-Bundesliga mit 7,5 Millionen Euro

Solidarität in Corona-Krise: DFL unterstützt 3. Liga und Frauen-Bundesliga mit 7,5 Millionen Euro

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Die DFL unterstützt die Frauen-Bundesliga und 3. Liga mit insgesamt 7,5 Millionen Euro.
Die DFL unterstützt die Frauen-Bundesliga und 3. Liga mit insgesamt 7,5 Millionen Euro. © imago images/Hartenfelser
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Starke Geste der Solidarität in der Corona-Pause: Die DFL hat am Donnerstag bekannt gegeben, dass 7,5 Millionen Euro aus dem Solidarfonds der Champions-League-Klubs an die 3. Liga und Frauen-Bundesliga fließen werden.

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Die Deutsche Fußball Liga will in der derzeitigen Coronavirus-Pandemie die 3. Liga und die Bundesliga der Frauen finanziell unterstützen. DFL-Geschäftsführer Christian Seifert bestätigte am Donnerstag nach der Mitgliederversammlung eine Zahlung von 7,5 Millionen Euro. "Diese Unterstützungszahlung ist an keine weitere Bedingung geknüpft. Das Präsidium dankt den Champions-League-Klubs für die Initiative zur Bereitstellung des Solidarfonds", sagte Seifert. Zuvor hatten das Magazin Der Spiegel und die Frankfurter Allgemeine Zeitung darüber berichtet.

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Die vier Spitzenklubs FC Bayern, Borussia Dortmund, RB Leipzig und Bayer Leverkusen haben zu Beginn der Krise 20 Millionen Euro zur Verfügung gestellt, um bedrohten Klubs zu helfen.

Der Kopf der Deutschen Fußball Liga: Das ist DFL-Boss Christian Seifert

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Er muss während der Corona-Krise einen der größten Tiefpunkte der Bundesliga-Geschichte meistern: Der SPORTBUZZER stellt DFL-Boss Christian Seifert vor. ©

Drittliga-Klubs sprechen sich öffentlich für Abbruch aus

Die 3. Liga ist unter dem Dach des Deutschen Fußball-Bundes organisiert und finanziell hart von der Corona-Krise getroffen. Unter den Klubs gibt es unterschiedliche Auffassungen darüber, ob die Saison fortgesetzt werden soll. Befürchtet wird eine Flut von Insolvenzen. Acht Vereine haben sich offen für einen Abbruch ausgesprochen, sechs dagegen. Der Rest hält sich öffentlich zurück. Dem Vernehmen nach tendiert jedoch eine kleine Mehrheit zum Abbruch. Dabei liegen natürlich auch Eigeninteressen auf der Hand. Die Abbruch-Befürworter sind abstiegsgefährdet oder stehen auf einem Aufstiegsplatz. Klubs, die weiterspielen wollen, rechnet sich Chancen auf den Aufstieg aus