16. September 2020 / 14:59 Uhr

Mit Eintracht-Boss Bobic und Gladbach-Manager Eberl: DFL gründet "Taskforce Zukunft Profifußball"

Mit Eintracht-Boss Bobic und Gladbach-Manager Eberl: DFL gründet "Taskforce Zukunft Profifußball"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Die Deutsche Fußball Liga hat die Taskforce Zukunft Profifußball ins Leben gerufen. Ihr gehören insgesamt 35 Personen an, darunter Sportvorstand Fredi Bobic von Eintracht Frankfurt (links) und Manager Max Eberl von Borussia Mönchengladbach.
Die Deutsche Fußball Liga hat die "Taskforce Zukunft Profifußball" ins Leben gerufen. Ihr gehören insgesamt 35 Personen an, darunter Sportvorstand Fredi Bobic von Eintracht Frankfurt (links) und Manager Max Eberl von Borussia Mönchengladbach. © imago images/Jörg Halisch/Pool/Hübner (Montage)
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Die Deutsche Fußball-Liga hat die Gründung der angekündigten "Taskforce Zukunft Profifußball" bekanntgegeben. Ihr gehören insgesamt 35 Sportfunktionäre, Politiker, Fan- und Medienvertreter an, darunter auch die Bundesliga-Bosse Fredi Bobic von Eintracht Frankfurt und Max Eberl von Borussia Mönchengladbach.

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Die Deutsche Fußball Liga hat die Besetzung und die Themenfelder für ihre „Taskforce Zukunft Profifußball“ festgelegt. Wie die DFL am Mittwoch mitteilte, gehören dem Gremium 35 Männer und Frauen aus Sport, Gesellschaft, Politik und Wirtschaft an. Damit sollen bei der inhaltlichen Auseinandersetzung mit den unterschiedlichen Themen möglichst vielfältige Perspektiven berücksichtigt werden, hieß es. „Der grundsätzliche Ansatz der Taskforce ist es, Entwicklungen der Vergangenheit zu reflektieren, interdisziplinär zu diskutieren und gegebenenfalls gangbare Wege für die Zukunft zu entwerfen“, teilte der Ligaverband mit.

Bundesliga-Bosse, Politiker, Medien- und Fanvertreter in Taskforce vertreten

Der Taskforce gehören Politiker wie Cem Özdemir (Grüne), Carsten Linnemann (CDU) oder Martin Schulz (SPD) ebenso an wie Sportfunktionäre, Medien- und Fanvertreter, Fußballer, Wissenschaftler und Unternehmer. Aus der Bundesliga sind Sportvorstand Fredi Bobic von Eintracht Frankfurt und Sportdirektor Max Eberl von Borussia Mönchengladbach dabei.

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Die Teilnehmenden sollen der DFL zufolge in den kommenden Monaten in drei Arbeitsgruppen zu mehreren Sitzungen zusammenkommen. „Die Taskforce wird sich mit Blick auf den deutschen Profifußball ergebnisoffen unter anderem mit den Themen Wettbewerbsbalance, Zahlungsströme, gesellschaftliche Verankerung, Ethik-Richtlinien, Fan-Interessen, wirtschaftliche Stabilität und Förderung von Frauenfußball auseinandersetzen“, so die DFL. Fanvertreter hatten sich zu der angekündigten Gründung der Taskforce im Vorfeld bereits skeptisch geäußert.