30. November 2020 / 22:06 Uhr

DFL verteilt TV-Gelder: Der VfL Wolfsburg erhält rund 69 Millionen Euro

DFL verteilt TV-Gelder: Der VfL Wolfsburg erhält rund 69 Millionen Euro

Marcel Westermann
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
TV-Gelder werden verteilt: Der VfL Wolfsburg bekommt wohl rund 69 Millionen Euro.
TV-Gelder werden verteilt: Der VfL Wolfsburg bekommt wohl rund 69 Millionen Euro. © dpa
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Es ist zwar noch nicht offiziell, aber der Kicker veröffentlichte jetzt den Verteilungsschlüssel der TV-Gelder ab der Saison 2021/2022. Demnach erhält Fußball-Bundesligist VfL Wolfsburg in dieser Saison wohl rund 69 Millionen Euro.

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Zwar wird das DFL-Präsidium den Verteilungsschlüssel der TV-Gelder den 36 Profi-Klubs der 1. und 2. Fußball-Bundesliga erst am 7. Dezember auf einer virtuellen Mitgliederversammlung präsentieren, aber der Kicker veröffentlichte jetzt schon die Zahlen, die der neue Fernsehvertrag ab der kommenden Saison bis 2024 offenbar vorsieht: Für den VfL Wolfsburg springen in dieser Spielzeit wohl 69,02 Millionen Euro heraus - wegen der Corona-Pandemie etwas weniger als in der Vorsaison..

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In den kommenden vier Jahren wird die Liga im Schnitt rund 1,1 Milliarden Euro aus der nationalen Vermarktung und 200 Millionen Euro aus der internationalen Vermarktung an die Vereine verteilen. Die rund 69 Millionen Euro, die dem VfL zugutekommen, setzen sich aus 58,38 Millionen Euro aus nationalen und 10,64 Millionen Euro aus internationalen Erlösen zusammen. Mit der Gesamtsumme liegen die Wolfsburger auf Platz neun. "Die TV-Gelder sind ein stabiler und zentraler Baustein im Erlösmix der Klubs", so VfL-Geschäftsführer Michael Meekse. "Gerade während der Corona-Krise kommt ihnen eine besondere Bedeutung zu. Und in Anbetracht der Auswirkungen auf andere Einnahmequellen wie etwa im internationalen Vergleich, sind wir mit diesen Zahlen zufrieden." Zum Vergleich: In der vergangenen Saison hatte der VfL aus der internationalen Vermarktung der Bundesliga-Spiele noch 17,64 Millionen Euro erhalten.

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Aufgrund der Corona-Pandemie bei Abschluss der Fernseh-Verträge in diesem Frühjahr sind die DFL-Erlöse insgesamt gesunken. Das meiste Geld erhält der FC Bayern mit 105,4 Millionen Euro, gefolgt von Borussia Dortmund (94,95 Millionen Euro) und Bayer Leverkusen (88,07 Millionen Euro). Arminia Bielefeld (34,31 Millionen Euro), Union Berlin (37,07 Millionen Euro) und der VfB Stuttgart (45,71 Millionen Euro) erhalten am wenigsten.



Die nationalen Erlöse werden nach einem sogenannten Vier-Säulen-Prinzip über zwei unterschiedliche Fünfjahreswertungen, eine 20-Jahreswertung (jeweils Endplatzierungen der Klubs in diesen Spielzeiten) und nach den Einsatzzeiten lokal ausgebildeter U23-Spieler vorgenommen - im Verhältnis 80:20 der Gesamteinnahmen für Bundesliga und der 2. Liga. Die internationalen Erlöse kommen bis auf einen Solidaritätsbeitrag vollständig den Bundesligisten zugute.

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